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Zur Jahreswende 1909/10 bezog Schönberg mit seiner Familie und
zwei Dienstmädchen eine größere Wohnung in Hietzing zu einem Mietzins
von jährlich 2600 Kronen: "II. Stock, Thür 6, fünf Zimmer, Kabinett,
Bad, Dienstbotenzimmer, Speisekammer, Balkons, Gartenbenützung."
(Brief Schönbergs an Josef Polnauer, 14. August 1911) In der Hietzinger
Hauptstraße sollte er sich intensiv mit der Malerei beschäftigen,
wovon die in seiner Wohnung aufgenommenen Fotografien ein beredtes
Zeugnis ablegen. Es entstanden zahlreiche "Visionen", Portraits
und Selbstportraits. "Wenn ich den Schönberg oder seine Frau oder
seine Schwiegermutter in die Hände bekomme, muß Blut fließen."
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