Schüler in Berlin

 

Bernd Bergel
1909 – 1967
Bernd Bergel wurde am 24. November 1909 in Hohensalza (damals preußisch, seit 1919 polnisch: Inowroclaw) geboren. 1913 übersiedelte die Familie nach Berlin. Bergel erhielt früh Geigen- und Klavierunterricht, ab 1924 war er Schüler der Kompositions- und Dirigentenklasse an der staatlichen Hochschule für Musik in Berlin. Von 1931 – 1933 besuchte Bergel Schönbergs Meisterklasse, noch während seiner Studienzeit kam es zur Uraufführung seines Konzertes für Posaune und Orchester durch die Berliner Philharmoniker. 1933 mußte Bergel nach Paris emigrieren, wo er jedoch kaum Kontakte aufbauen konnte. Nach etwa einem Jahr kehrte er nach Berlin ins Elternhaus zurück. Er erhielt Aufträge für Rundfunk- und Filmmusik, veröffentlichte aber unter einem Pseudonym, da die Reichsmusikkammer für jüdische Musiker Berufsverbot verhängt hatte. Nach dem Tod seines Vaters und Walter Gronostays, der ihm Kompositionsaufträge vermittelt hatte, erhielt er eine Einreiseerlaubnis nach Palästina. Bis zu seinem Tod war er dort als Musiklehrer und Komponist tätig. Bergel starb am 2. März 1967 in Tel Aviv.
       
    Werke Konzert für Posaune und Orchester Streichquartette, »Gebet eines Menschen im Jahr 2100« für Bariton, Streichtrio, 2 Klaviere und Orgel. (Partitur verschollen), Oper »Jakobs Traum«, Suite für Orchester, Rundfunk- und Filmmusik, »Ouverture joyeuse« für kleines Orchester, »Prelude for Youth Orchestra«, »Serenade für Großmütter und Streichorchester«, »Variationen für Orchester«
       
Korrespondenz Bergel – Schönberg   Schönberg an Bergel  
       
    1931.04.27 ... habe ich nach vorheriger Prüfung in

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