Schüler in Berlin

 

Johannes E. Moenck
1902 – 1960
Moenck wurde am 28. März 1902 in Casekow, Pommern geboren. Die Familie übersiedelte bald nach Stettin, wo Moenck das Bismarck-Oberrealgymnasium besuchte. Nach dem Abitur war Moenck Volontär bei einer Konzertagentur, 1923 übersiedelte er nach Berlin. Es folgten Studien in Philosophie, Kunst- und Kunstgeschichte an der Friedrich-Wilhelm-Universität. 1927 wurde er probeweise in Schönbergs Meisterklasse aufgenommen, wo er bis 1927/28 verblieb.
       
Moenck arbeitete als freiberuflicher Schriftsteller und Privatlehrer und betätigte sich politisch (Mitglied der sozialistischen und kommunistischen Partei, auch in der »Judenschutzorganisation des Dr. Liebrecht«). 1937 – 1939 wurde er wegen »Vorbereitung zum Hochverrat« in der Strafanstalt Tegel in Berlin inhaftiert. 1939 – 1940 erfolgte die Einweisung in die Wittenauer Heilstätten für Geisteskranke. Nach Verlassen der Anstalt war Moenck von 1940 bis 1945 Sekretär des ehemaligen Generalkonsul in Washington. 1945/46 erfolgte eine abermalige Inhaftierung – als Mitarbeiter der Amerikaner – durch das Volkskommisariat für innere Angelegenheiten der UdSSR. Nach dem Krieg war Moenck Bibliothekar in verschiedenen Bibliotheken und freischaffender Schriftsteller. Er starb am 24. Mai 1960.
       
Schriften   »Die Lokomotive« (Novelle); »Der Stern von Bethlehem« (Krippenspiel)
       
Korrespondenz Moenck - Schönberg   Schönberg an Moenck  
    1926.12.16 habe ich nach vorheriger Prüfung
       

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