Schüler in Berlin

 

Hans Heinz Stuckenschmidt
1901 – 1988

Stuckenschmidt wurde am 1. November 1901 in Straßburg geboren. Nach dem Schulbesuch in Berlin, Ulm und Magdeburg studierte er Violine, Klavier und Komposition bei Privatlehrern, und Musiktheorie und -geschichte im Selbststudium. Ab 1920 lebte er als freischaffender Komponist und Musikschriftsteller in Bremen, Hamburg, Wien und Berlin.
       
1931 – 33 besuchte er Schönbergs Meisterkurs als Hospitant. Aufgrund seines Einsatzes für zeitgenössische Musik und für jüdische Musiker wurde ihm 1934 die Journalistentätigkeit in Deutschland untersagt. 1942 wurde Stuckenschmidt eingezogen und geriet nach Kriegsende in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr wurde er Direktor des RIAS, Berlin, war als Musikkritiker tätig, und gab zusammen mit Josef Rufer das Periodikum »Stimmen« heraus. 1953 wurde er zum Professor für Musikgeschichte an die TU Berlin berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung 1967 tätig war. Stuckenschmidt starb 1988 in Berlin.
       
Schriften  

Arnold Schönberg (Zürich und Freiburg, 1951, 2/1957; Eng. trans., 1960); Neue Musik zwischen den beiden Kriegen (Berlin and Frankfurt am Main, 1951); ed.: Ferruccio Busoni: Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst (Wiesbaden, 1954); Glanz und Elend der Musikkritik (Berlin, 1957); Strawinsky und sein Jahrhundert (Berlin, 1957); Schöpfer der Neuen Musik (Frankfurt am Main, 1958); Boris Blacher (Berlin, 1963); Oper in dieser Zeit (Velber, 1964);Johann Nepomuk David (Wiesbaden, 1965); Maurice Ravel (Frankfurt am Main, 1966; Eng. trans., 1968); Ferruccio Busoni (Zürich, 1968; Eng. trans., 1970); Twentieth Century Music (London, 1968; Ger. orig., 1969); Gedanken zur Vernichtung des Kunsturteils durch Soziologie, Studien zur Wertforschung, II (Graz, 1969); Kriterien und Grenzen der Neuheit, in: Das musikalische Neue und die Neue Musik, ed. H. P. Reinecke (Mainz, 1969); Twentieth Century Composers (London, 1970); Schönberg: Leben, Umwelt, Werk (Zürich, 1974; Eng. trans., 1978); Die Musik eines halben Jahrhunderts: 1925 – 1975 (München, 1976)

       
Korrespondenz Schönberg - Stuckenschmidt   Schönberg an Stuckenschmidt  
    1927.06?.15 anknüpfend an unsere Unterredun
    1947.05.21 Ich habe mit Mühe die Tränen
    1947.11.27 ich habe Ende August und anfangs
    1947.12.15 I sent them the Brain and Heart 
    1948.01.15

ich habe tatsächlich keinen Ihrer

    1949.03.15 Das ist eine kolossale Überraschu
    1949.04.20 Heute oder Morgen schicke ich da
    1949.12.05 Ich habe längere Zeit von Ihnen 
    1950.10.15 Ich habe von meinem Verleger eine
    1950.12.25 Herzlichste Weihnachts- und
    [1951.06?.??] On behalf of Mr. Schoenberg I 
    1951.03.03 Ich glaube sie können das Foto 
       
    Stuckenschmidt an Schönberg  
       
    1923.07.24 Wie ich höre sind im Anschluß an
   

1932.05.10

Herzlichste Glückwünsche für
    [1934.09].12 Herzliche und verehrungsvolle
    1938.05.09 Es ist schön, wieder einmal so 
    1947.04.07 endlich find ich die Muße, Ihre
    1947.08.12 zu meiner Freude forderte mich
    1949.03.21 gerade sollte ein Brief an Sie
    1949.04.17[?] die Adresse, unter der ich bis 
    1949.05.03 Sie haben mir mit den beiden
    1949.09.08 an Ihrem 75. Geburtstag werden s 
    1949.11.09 wir hoffen sehr, daß Sie unsere 
    [1949?.12.??] sicher haben Sie inzwischen
    1950.10.25 herzlichen Dank für Ihren Brief vo
    1951.06.15 im Suhrkamp Verlag Berlin und 
    1951.02.09 Sie haben uns mit Ihren beiden 

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