Schüler in Berlin

 

Fried Walter
1907 – 1996

Fried Walter wurde am 19. Dezember 1907 in Ottendorf-Okrilla bei Dresden geboren. Er machte eine Lehrerausbildung in Bautzen, zugleich betrieb er Studien in Klavier, Violoncello und Orgel. 1924 wurde er als Theorie und Dirigierschüler an der Dresdener Oper aufgenommen. Nach Beendigung der Opernschule war er Volontär am Landestheater Gotha, dann Kapellmeister am Theater in Gera. 1929 zog Walter nach Berlin. Verschiedene Engagements als Pianist in Kinos machten ihn mit Techniken der Filmbegleitung vertraut. Es erfolgte der Eintritt in Schönbergs Meisterklasse, wahrscheinlich 1929 bis 1931. Nach dem Austritt aus der Meisterklasse bearbeitete er Musik aller Sparten (unter anderem der damals berühmten »Comedian Harmonists«), war freier Mitarbeiter des Rundfunksenders Leipzig. Opernuraufführungen in Stockholm, Hamburg und Berlin. Nach Kriegsende arbeitete er als Korrepetitor und Konzertpianist an der Berliner Staatsoper. 1945 begann die Tätigkeit beim RIAS, dem Senders des amerikanischen Sektors in Berlin als Programmgestalter, Dirigent, Arrangeur und Produzent. Walter starb am 8. April 1996 in Berlin.
       
    Werke

Opern: »Königin Elisabeth«, »Andreas Wolfius« (beide Partituren bei Bombenangriffen vernichtet)
Kammermusik: Serenaden für Streichorchester Streichquartette Bläserquintett (Allegretto pastorale)


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