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Josef Zmigrod
[Pseud. Allan Gray]
1902 – 1973
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Zmigrod
wurde am 23. Februar 1902 in Tarnów (Polen) geboren, noch vor 1910
übersiedelte die Familie nach Berlin. Er absolvierte ein Klavierstudium
am Stern'schen Konservatorium bei Rudolf Maria Breithaupt. Danach
begann er das Studium der Philosophie und Musikwissenschaft, ab 1926
Studien bei Arnold Schönberg. 1928 wurde er musikalischer Direktor
für die dramatischen Produktionen Max Reinhardts und trat unter Reinhardts
Regie sogar auf der Bühne auf. |
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| Zmigrod nahm den Namen Allan Gray an,
da es Schönberg nicht gerne sah, wenn sich seine Meisterschüler mit
Unterhaltungsmusik beschäftigten. Allan Gray wurde ständiger Mitarbeiter
an verschiedenen Kabarettbühnen und begann Filmmusik zu schreiben.
1933 emigrierte er zunächst nach Paris, wo er von Aufträgen zu Filmmusiken
lebte. 1934 übersiedelte er nach London. Mit Kriegsausbruch wurde
er als »enemy alien« interniert und auf die Isle of Man
geschickt, nach vier Monaten jedoch entlassen. Nach Kriegsende wurde
er Songwriter für einen Musikverlag, weiterhin komponierte er Bühnenmusiken
zu Werken von William Shakespeare. Pläne für eine Autobiographie wurden
nicht verwirklicht. Josef Zmigrod / Allan Gray starb am 10. September
1973. |
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| Werke |
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Filmmusiken, u. a. zu »Emil und
die Detektive«, »Die Gräfin von Monte Christo«,
»Brennendes Geheimnis« (nach Stefan Zweig); »Das
neue Chorbuch« nach Gedichten von Erich Kästner |
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| Korrespondenz Schönberg - Zmigrod |
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Schönberg an
Zmigrod |
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1920.03.21 |
habe ich nach
vorheriger Prüfung in |
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