Schüler in Wien und Mödling

 

Josef Rufer
1893 – 1985





Rufer wurde im Februar 1919 Privatschüler bei Schönberg und bei Zemlinsky, einige Zeit wurde er auch durch Berg unterrichtet. Er war als Vorstandsmitglied im Verein für musikalische Privataufführungen aktiv, nach dessen Vorbild er 1923/24 einen Zyklus von zehn Konzerten in Hamburg ins Leben rief. In der Zeit, als Schönberg an der Berliner Akademie der Künste eine Meisterklasse leitete (1925-33), war Rufer dort als sein Assistent tätig. Zudem arbeitete er als Theorielehrer und Musikkritiker.1956 wurde er Dozent für Zwölftontechnik an der Hochschule der Künste Berlin, bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik hielt er Vorträge über Musikanalyse. 1957-59 widmet er sich der Katalogisierung von Schönbergs Nachlaß, als Ergebnis entstand das Buch "Das Werk Arnold Schönbergs". Eine weitere wichtige Schrift ist "Die Komposition mit zwölf Tönen", die 1952 erschien. Ab1961 leitete er die Gesamtausgabe der Werke Schönbergs. Die Akademie der Künste ehrte ihn, indem sie ihn 1981 zum Mitglied berief, in Österreich wurde ihm schon 1959 der Professoren-Titel verliehen. Zu seinen Schülern zählten u.a. Peter Gradenwitz, Giselher Klebe und Isang Yun.
 
 
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