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Rudolf Serkin
1903 – 1991
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Serkin galt bereits mit fünf Jahren als
pianistisches Wunderkind, 1915 debütierte er mit den Wiener Philharmonikern.
Nach dem I. Weltkrieg nahm er Kompositionsunterricht bei Schönberg
und war im Verein für musikalische Privataufführungen als Pianist
tätig. 1933 emigrierte Serkin zusammen mit dem Violinisten Adolf Busch,
mit dem er regelmäßig Kammermusik spielte, zunächst in die Schweiz,
dann in die USA. Ab 1939 unterrichtete Serkin am Curtis Institute
of Philadelphia, das er 1968-77 auch leitete. Zusammen mit Busch gründete
er das Marlboro Music Festival. Serkin beschäftigte sich mit Vorliebe
mit Kammermusik, ihm ist die Sonate für Klavier von Bohuslav Martinu
gewidmet. |