Newsletter
Edition 6 Februar – Juni 2000

Inhalt

Editorial
Aus dem Archiv
Arnold-Schönberg-Institut
Subskription »Journal of the Arnold Schönberg Center«
Pressestimmen
Symposium »Arnold Schönberg in Berlin«
Freunde des Arnold Schönberg Center



Editorial

Geschätzte Freunde des Arnold Schönberg Center,
sehr geehrte Damen und Herren!

Schönberg und Kandinsky: diese Beziehung steht im Mittelpunkt der mit Abstand größten Veranstaltung in der Geschichte des Arnold Schönberg Center. Eine Ausstellung in allen Räumlichkeiten des Center mit über 200 Exponaten, begleitet von einem Symposium und einem Workshop sowie Konzerten – etwa ein »Pierrot lunaire« mit Anja Silja oder die getreue Wiederholung jenes Schönberg-Konzertes, welches Kandinsky und seine später im »Blauen Reiter« vereinten Freunde 1911 in München besuchten, werden Einblick in eine der spannendsten Begegnungen der Kunstgeschichte dieses Jahrhunderts geben. Mit hochkarätigen Leihgaben u.a. aus dem Pariser Centre Georges Pompidou, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, dem Staatlichen Russischen Museum, St. Petersburg, zeigen wir großformatige Ölbilder von Wassily Kandinsky, von Mitgliedern des »Blauen Reiter« – hier mit einem Schwerpunkt auf dem Werk Alexej von Jawlenskys, welcher durch Meisterwerke der Jawlensky Art Foundation in Vaduz und des Museums am Ostwall Dortmund vertreten ist – weiters von Gabriele Münter, der Lebensgefährtin Kandinskys in jenen Jahren, und von russischen Avantgardisten, allen voran David Burljuk und Kasimir Malewitsch. Ein Großteil der Exponate ist in Wien erstmals zu sehen. Arnold Schönbergs bildnerisches Werk, darunter drei der vier Ölbilder, mit welchen er in der legendären Ausstellung »Der Blaue Reiter« 1911/12 in der Münchener Galerie Thannhauser vertreten war, wird mit etwa 50 Gemälden zu sehen sein. Ein Folder informiert über Details zur Ausstellung »Schönberg, Kandinsky, Blauer Reiter und die Russische Avantgarde – Die Kunst gehört dem Unbewußten«, welche ab 9. März zu sehen ist und bei täglicher Öffnung auch all jenen Gelegenheit bietet, das Schönberg Center zu besuchen, die dies schon lange vorhaben.
Auch das vergangene Jahr hatte eine Anzahl denkwürdiger Ereignisse zu bieten, welche zumeist im Kontext zu Schönbergs 125. Geburtstag am 13. September 1999 standen: Präsidentin Nuria Schoenberg Nono und Stadtrat Dr. Peter Marboe eröffneten im April die Ausstellung »Arnold Schönbergs Wiener Kreis«, welche das Jahresthema vorgab und bis in den Januar über 12.000 Besucher anzog, davon etwa 50% internationale Gäste. Im Juli verliehen wir einen repräsentativen Querschnitt von Schönbergs Bildern nach St. Petersburg; im Michailovsky Schloß des Staatlichen Russischen Museums gelang mit der Ausstellung »Arnold Schönberg und die Russische Avantgarde« ein erster umfassender Kontakt mit dem Schönbergschen Œvre seit der Konzertreise des Meisters im Dezember 1912, als er in der Petersburger Philharmonie seinen »Pelleas« dirigierte.
Am 11. September ging die Phase permanenter Bauarbeiten am Schönberg Center mit der Wiedereröffnung des Mödlinger Schönberg-Hauses zu Ende. Präsidentin Nuria Schoenberg Nono, Staatssekretär Dr. Peter Wittmann sowie Vertreter von Land Niederösterreich und Stadtgemeinde Mödling würdigten das von Architekt DI Michael Wagner in Rekordzeit renovierte Haus, in welchem Schönberg von 1918 bis 1925 gelebt und die Zwölftonmethode entwickelt hatte. In den ehemaligen Wohnräumen Schönbergs ist eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Meisters mit Bildern, Schautafeln, Vitrinen, Video- und CD-Stationen und mit Schönbergs Originalinstrumenten zu sehen, wobei ebenso Schönbergs Zeit in Mödling und die Geschichte des Schönberg-Hauses beleuchtet werden. Am 13. September weihte der Mödlinger Bürgermeister Harald Lowatschek ein Schönberg-Denkmal der Bildhauerin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky in Gegenwart von Familienmitgliedern aus beiden Schönberg-Ehen ein. Wissenschaftsminister Dr. Caspar Einem eröffnete zugleich das erste Symposium des Center, welches zum Jahresthema etwa zwei Dutzend internationale MusikwissenschaftlerInnen in Wien und Mödling versammelte. Besonders erfreulich: Just zur Eröffnung wurde die offizielle Bestellung von Prof. Christopher Hailey zum ersten Gastprofessor des Arnold-Schönberg-Instituts der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bekanntgegeben. Nach einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen beschloß das Konzert anläßlich des 100. Geburtstages der »Verklärten Nacht« op. 4 mit Elisabeth Orth, dem Aron Quartett und Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und das Konzert des Ensembles Wiener Collage zum Thema »Strindberg – Schönberg« unter der Leitung von Alexis Hauser, mit den Solisten Anna Maria Pammer, Johannes Marian und René Staar sowie der Rezitatorin Andrea Eckert im Dezember den Veranstaltungsreigen des Jubiläumsjahres.
Ebenfalls im Dezember konnte die Errichtung des Schönberg Center auch finanziell abgeschlossen werden: Die Errichtung des Center kostete nunmehr öS 50,0 Millionen. Die Stadt Wien brachte dafür öS 30,2 Millionen auf, die Republik Österreich öS 6,5 Millionen; Sponsoren und sonstige Unterstützer steuerten über öS 5,0 Millionen bei. Betrieb und Aktivitäten der Errichtungsphase 1997 bis 1999 kosteten öS 27,6 Millionen, wovon Stadt Wien und Republik Österreich öS 23,9 Millionen beitrugen, das sind 86,6%.
Unser Archiv berichtet in dieser Ausgabe des Newsletter über ein besonders spannendes konservatorisches Projekt: die Lösung von Überklebungen der »Gurrelieder«-Erstniederschrift, welche auf Anregung der Schönberg Gesamtausgabe durchgeführt wurde. 
Freunde und Förderer unserer Stiftung haben ab sofort nicht nur besondere Vergünstigungen und Informationen, Sie können Ihren Beitrag sowohl in Österreich als auch in den USA von der Steuer absetzen.
Mit dem »Journal of the Arnold Schönberg Center« setzt unsere Stiftung das für die Forschung unentbehrliche Periodikum des Arnold Schoenberg Institutes in Los Angeles fort, welches seit den siebziger Jahren kontinuierlich neue Erkenntnisse aufbereitet. Subskribenten erhalten nicht nur die ersten beiden Exemplare des Jahres 2000 sondern auch den letzten in Los Angeles erschienenen Band »Preliminary Inventory of Schoenberg Correspondence« und den Bericht eines 1998 an der Grazer Oper anläßlich der Premiere von »Moses und Aron« zum Thema »Schönberg und Wagner« abgehaltenen Symposiums.

Mit diesem Newsletter bietet das Arnold Schönberg Center die bislang größte Vielfalt an Aktivitäten und Arbeitsgebieten, für Fachleute und Liebhaber ebenso wie für neugierige Gäste.

Ihr
Dr. Christian Meyer

Direktor



Aus dem Archiv

Eine für die Forschung essentielle Voraussetzung ist die möglichst lückenlose Verfügbarkeit der autographen Quellen zur Klärung von Lesarten sowie zur Rekonstruktion des Schaffensprozesses. Schönbergs autographes Werkstattmaterial liegt zu einem großen Teil in seinem Nachlaß vor, sei es als Skizze, Entwurf, Erstniederschrift oder Reinschrift. Dennoch bleiben Fragen zur Werkgenese ungeklärt, wenn – wie im Fall der ersten Niederschrift zu den »Gurreliedern« – der Autor selbst seine Gedankenspuren mittels Ausstreichungen und Überklebungen (zunächst) unwiederbringlich verwischt. Auf Anregung der Arnold Schönberg Gesamtausgabe in Berlin gab das Archiv ein umfangreiches Restaurierungsprojekt in Auftrag, welches noch bestehende Geheimnisse um die Entstehung der Komposition lüften und einen Einblick in Schönbergs Schaffensweise ermöglichen sollte.
Über die kompositorischen Eckdaten der »Gurrelieder« nach den von Robert Franz Arnold aus dem Dänischen übersetzten »Gurresange« von Jens Peter Jacobsen gibt Schönberg in einem Brief an Alban Berg vom 24. Januar 1913 Auskunft: »Im März–April 1900 habe ich den ersten und II. Theil und vieles aus dem III. Theil komponiert. [...] März (also anfangs 1901) Rest vollendet!! Dann Instrumentation im August 1901 begonnen [...] Mitte 1902 fortgesetzt. [...] 1903 zuletzt daran gearbeitet und fertig gestellt bis ca. Seite 118. Daraufhin liegengelassen und ganz aufgegeben! Wieder aufgenommen Juli 1910. Alles instrumentiert bis auf den Schlußchor. Den vollendet in Zehlendorf 1911.« 
Bei zahlreichen Blättern des in der Notationsweise heterogenen »Gurrelieder«-Konvoluts (Gesang mit Klaviersatz, Particell mit und ohne Orchestrierungsangaben) überklebte Schönberg Verworfenes, teils mit Notenpapierstreifen, teils durch Kaschierung ganzer Seitenkomplexe: Die unbekannten kompositorischen Zwischenschritte von insgesamt neun Blättern befinden sich in allen drei Teilen des Werkes. Der Notentext vor Schönbergs Korrektur kann nur mittels komplizierter Restaurierungsverfahren entschlüsselt werden, wobei das Endresultat vom Verhalten der Tintenschrift und des Klebstoffes abhängig sein sollte.
Ersten Versuchen zum Lösen der Verklebungen ging eine ausführliche Bestandsaufnahme voraus. Das Konvolut enthält fünf verschiedene Sorten Notenpapier der Herstellerfirma J.E. (Josef Eberle) & Co. Alle Blätter sind beidseitig mit dunkler Tinte (schwarz, schwarzbraun und braun) beschrieben, häufig mit Streichungen in Bleistift unterschiedlichen Härtegrades und in blauem oder rotem Buntstift versehen. Die unterschiedliche Reaktion der Beschreibstoffe auf Feuchtigkeit beziehungsweise Wasserdampf bestätigt den graphologischen Befund.
Schönberg benutzte zudem, wie sich im Verlauf der Arbeit an den Objekten herausstellen sollte, nicht nur einen Klebstoff, sondern drei verschiedene pflanzliche Leime, die sich sowohl im Aussehen als auch in ihren Eigenschaften unterscheiden. Der von ihm bevorzugte Kleber A ist klar, gelb-glänzend und löst sich in kaltem Wasser zu einer klebrigen Flüssigkeit auf. Er trocknet sofort nach Anfeuchten wieder auf, was auf einen geringen Wassergehalt schließen läßt. Punktuelle Verklebungen sind sehr spannungsreich. Es könnte sich um einen Dextrin-, Gummi- oder Zuckermelassekleber handeln. Als Beispiel für letzteren sei das in Wien um die Jahrhundertwende gebräuchliche Korfix (Firma Kores) genannt. Die in Aussehen und Viskosität honig- oder sirupähnliche Substanz kam in Glasflaschen in den Handel. Kleber B ist dunkelgelb bis braun, opak und matt. Er löst sich nicht in Wasser, quillt jedoch und ist dann für kurze Zeit als zähe, gummiartige Masse mechanisch entfernbar. Kleber C – verwendet an zwei Blättern und für zahlreiche Überklebungen – ist weiß, opak, matt und krümelig und sehr spannungsreich. Er ist bei Zimmertemperatur nicht wasserlöslich, nach Anquellen mit warmem Wasser nur schwer mechanisch entfernbar. Nuria Schoenbergs Erinnerung, ihr Vater habe Kleber »in einem kleinen Topf auf dem Küchenherd aufgelöst«, entspricht dem Befund des Stoffes C. Bei allen verklebten Blättern schlägt bei beschriebener Rückseite Tinte durch, in Folge von Übereinanderlegen feuchter Blätter entstand ein Abdruck von Tintenschrift.
Das Restaurierungskonzept sah neben der Fixierung brüchiger Griffstellen an den Ecken und der Rißverklebung auch die Glättung von Stauchfalten vor, die beim ganzflächigen Kaschieren von Einzelblättern mit dem spannungsreichen Kleber C entstanden.

Das Verfahren zum Lösen der Verklebungen
Objekte mit feuchtigkeitsempfindlicher Schrift lassen sich kontrolliert mittels eines Gore-Tex-Filzes befeuchten. Das aus der Textilindustrie bekannte teflon-ähnliche Material ist gas- aber nicht wasserdurchlässig und in diesem Fall als Membran auf ein Polyesterfilz laminiert. Bei der Befeuchtung dringt Wasser von einem getränkten Löschkarton in den Filz und verläßt die Membran als Wasserdampf. Auf dem Filz liegt das Objekt. Die Behandlung erfolgt in einem geschlossenen System. Beim ersten Versuch an Blatt 2225/2226 ließen sich die Blätter nach 1,5 Stunden leicht voneinander abziehen. Der gelbe Kleber wurde mit feuchten Watterollern entfernt. Die gleiche Methode eignete sich für drei weitere Blätter.
Bei Blatt 2215/2216 zeigte der Kleber auch nach zwei Stunden Gore-Tex-Befeuchtung nur wenig Verquellreaktion. Erst nach zusätzlicher Anwendung der Albertina-Kompresse ließen sich die Verklebungen lösen und der Klebstoff mechanisch entfernen. Diese Enzymkompresse (seit Sommer 1999 auf dem Markt) wurde in Wien speziell zum Ablösen schwerverquellbarer Verklebungen auf Stärkebasis entwickelt. Beim vom Hersteller empfohlenen Aufbau liegt auf dem Objekt ein dünnes Zwischenlagepapier, darauf der enzymgetränkte Vliesstoff, darauf ein wassergetränkter Löschkarton. Die Kompresse wird während der Behandlung abgedeckt und beschwert.
Bei den Blättern 2221 bis 2224 (Kleber C) funktionierte die Behandlung mit der Albertina-Kompresse zunächst nicht. Auch längere Anwendungszeiten bis zu 3 Stunden brachten kein besseres Ergebnis. Eine mögliche Erklärung könnte sein, daß die Albertina-Kompresse Amylase enthält, ein Enzym, das Stärke abbaut. Ist der Klebstoff ein Mehlkleister, dann müßten theoretisch auch Proteasen eingesetzt werden, weil Mehl neben Stärke auch Gluten, einen Eiweißstoff enthält. Vermutlich spielte auch die geringe Feuchtigkeitszufuhr eine Rolle, welche anfangs jedoch bewußt reduziert blieb, um die Tintenschrift nicht zu gefährden. Um geeignete Anwendungsparameter zu finden, wurden Testobjekte hergestellt: Ein dem Kleber C ähnlicher Kleister entstand durch einfaches Kochen von Weizenmehl mit Wasser; beides wurde nur kurz zusammengerührt ohne die Verkleisterungstemperatur zu beachten. Zwei dem Original ähnliche Papiere wurden miteinander verklebt. Beim Trennversuch nach verschieden langen und feuchten Anwendungen der Albertina-Kompresse entsprachen Aussehen und Verhalten des nicht vollständig verkleisterten Mehlkleisters jenen des Originalkleisters, welcher sehr zäh war und schnell wieder auftrocknete. Er war beidseitig mit den Papierfasern fest verbunden, wodurch die Gefahr gegeben war, das Papier beim Auseinanderziehen immer wieder einzureißen. Eine Erhöhung der Feuchtigkeitsmenge schien daher unumgänglich. Die mit Kleber C verklebten Blätter ließen sich bei wesentlich stärkerer Durchfeuchtung des Zwischenlagepapiers trennen; der Kleister war nach Anfeuchten weitgehend entfernbar. An Stellen, wo er mit der Notenschrift verbacken war, wurde er nur reduziert. Alle Risse wurden mit Weizenstärkekleister verklebt und mit Japanpapierstreifchen hinterlegt. Vor dem Glätten in der Presse wurden alle Blätter noch einmal kurz mittels Gore-Tex-Filz befeuchtet. Es ist vorgesehen, nach dem Einscannen aller Einzelteile die Überklebungen wieder auf den Blättern zu befestigen. Dies könnte mit Japanpapierfälzen geschehen. Die Überklebungen ließen sich dann zum Betrachten der darunterliegenden Noten wegklappen.
Unter der Annahme, Schönberg überarbeitete und -klebte chronologisch, ergäbe sich folgendes Muster: Kleber B wird am ersten Blatt (Archivnummer 2215/2216) verwendet und ist beim nächsten zu überarbeitenden Blatt nicht mehr zur Hand, oder wird als ungeeignet verworfen; C wird gekocht und kommt bei 2221 bis 2224 zum Einsatz. Die Mängel des Kleisters zeigen sich sofort. Schönberg besorgt sich Kleber A im Handel und verwendet diesen für alle weiteren Überarbeitungen. Nur beim letzten Blatt 2265/66 verwendet er bei zwei der sieben Überklebungen nochmals Kleber C.

An der Erstniederschrift der »Gurrelieder« zeigt sich nunmehr folgender Befund:

2213/2214 und 2215/2216:
I. Teil, Nr. 12: Stimme der Waldtaube 
post correcturam: ein Doppelblatt, vier Seiten 
(sowie zwei Überklebungen: 2215 oben, 2216 unten, über je ein System)
ante correcturam: ein Doppelblatt, vier Seiten
neu: Notenschicht unterhalb von zwei Korrekturstreifen

2221/2222
II. Teil, Nr. 13: Waldemar
post correcturam: drei Blätter zusammengeklebt,
zwei Seiten (sowie eine Überklebung: 2222 unten, über drei Systeme)
ante correcturam: drei lose Blätter, sechs Seiten (davon fünf beschrieben)
neu: 2222 verso, ein neues Blatt recto/verso (früherer Entwurf von Nr. 13, datiert mit 14. April 1900)
2222 recto, Notenschicht unterhalb des Korrekturstreifens

2223/2224
II. Teil, Nr. 13: Waldemar
post correcturam: ein Blatt, zwei Seiten (sowie eine Überklebung: 2223 oben, über zwei Systeme)
ante correcturam: ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht unterhalb des Korrekturstreifens

2225/2226
III. Teil, Nr. 14: Waldemar
post correcturam: zwei Blätter zusammengeklebt, zwei Seiten
ante correcturam: zwei Blätter, vier Seiten (davon drei beschrieben)

neu: 2225 verso

2227/2228
III. Teil, Nr. 14: Waldemar
post correcturam: zwei Blätter zusammengeklebt, zwei Seiten
ante correcturam: zwei Blätter, vier Seiten (davon drei beschrieben)
neu: 2228 verso

2233/2234
III. Teil, Orchesterepisode zwischen Nr. 15 und Nr. 16
post correcturam: ein Blatt, zwei Seiten (sowie eine Überklebung: 2234 Mitte, über drei Systeme)
ante correcturam: ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht unterhalb des Korrekturstreifens

2263/2264
III. Teil, Nr. 18: Klaus Narr
post correcturam: ein Blatt, zwei Seiten (sowie zwei Überklebungen: 2263, über je ein System; 2264: eine Überklebung, fast ganzflächig über drei Systeme)
ante correcturam: ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht unterhalb von drei Korrekturstreifen

2265/2266
III. Teil, Orchesterepisode zwischen Nr. 18 und Nr. 19
post correcturam: ein Blatt, zwei Seiten (sowie zwei Überklebungen: 2265, fünf Überklebungen: 2266, über je ein System)
ante correcturam: ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht unterhalb von sieben Korrekturstreifen

Detailuntersuchungen zu den autographen »Gurrelieder«-Quellen folgen in: Arnold Schönberg, Sämtliche Werke, Abteilung V, Reihe A, Band 16, herausgegeben von Ulrich Krämer (Erscheinungsdatum voraussichtlich 2002, Kritischer Bericht 2001). Die Frühfassung für Klavier wird aufgrund der neuesten Entdeckungen durch die Restaurierungsarbeiten in einem eigenen Band der Reihe B (Bd. 16/2) zusammen mit den Skizzen voraussichtlich 2003 erscheinen.

Verena Graf, Diplomrestauratorin
Therese Muxeneder, Archiv 
 

Archiv-Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 9–17 Uhr. Feiertags, 6. und 7. März 
sowie 29. bis 31. Mai 2000 geschlossen.
Das Archiv ist zwischen 8. März und 26. Mai 
nur gegen Voranmeldung zugänglich.
Information: 01/712 18 88-30 und 31 DW
muxeneder@schoenberg.at, pfeiffer@schoenberg.at 
(Therese Muxeneder und Iris Pfeiffer, Archivare)


Aktivitäten des Arnold-Schönberg-Instituts der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien


Das 1996 gegründete Arnold-Schönberg-Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien kann unter seinem Leiter Prof. Dr. Hartmut Krones bereits eine breite Vielfalt von Aktivitäten vorweisen. Prof. Krones hat im Juni 1997 zusammen mit Prof. Karl Steiner, einem Schüler von Olga Novakovic, an den Universitäten von Toronto und – zwei Jahre später – an der McGill University in Montreal Vorträge und Kurse zu Analyse und Interpretation der Musik der »Wiener Schule« abgehalten. Im Oktober 1998 veranstaltete das Schönberg-Institut in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum der Stadt Wien sein erstes Symposium unter dem Titel »Die ›Wiener Schule‹, der Nationalsozialismus und der Ständestaat«, und im Juni 1999 wurden gemeinsam mit der Abteilung Musik- pädagogik der Universität für Musik zwei weitere Symposien an den mexikanischen Universitäten von Jalapa und Mexico City zum Thema Exilmusik abgehalten. Im September 1999 veranstaltete das Institut gemeinsam mit dem Arnold Schönberg Center das Symposium »Arnold Schönbergs Wiener Kreis«, und im kommenden Juli wird das Schönberg-Institut im Rahmen der Chor-Olympiade 2000 in Linz Gastgeber eines internationalen Kongresses zum Thema »Arnold Schönberg und der Chor« sein.

Das Institut, das der Internationalen Schönberg Gesellschaft durch personelle und statuarische Kooperationen verbunden ist, beherbergt die Bibliotheksbestände der Gesellschaft ebenso wie einen Großteil des Nachlasses von Prof. Walter Szmolyan, dem früheren Präsidenten der ISG (Bücher, Noten, Tondokumente).
Ein wichtiger Bestandteil von Prof. Steiners umfangreicher Manuskript- und Dokumentensammlung zur Rezeption Arnold Schönbergs in Kanada und Shanghai (einschließlich des Nachlasses des Berg-Schülers Julius Schloß) wird in naher Zukunft dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde eingegliedert werden. 
Das Arnold-Schönberg-Institut betreibt – in Zusammenarbeiten mit dem Archiv des Arnold Schönberg Center – mehrere langfristig geplante Forschungsprojekte, die etwa die Schönberg-Rezeption in Wiener Tageszeitungen und Musikzeitschriften seit 1895 ebenso beinhaltet wie das Auffinden, Erschließen und Beschlagworten von Briefwechseln, die den Schönberg-Kreis betreffen. 
Prof. Christopher Hailey hat als erster Gastprofessor des Arnold-Schönberg- Instituts der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Beginn des Wintersemesters 1999/2000 (1. Oktober 1999) seine Arbeit aufgenommen; die Antrittsvorlesung (»1913 – Jahr des Durchbruchs«) fand am 5. November 1999 statt. Dr. Matthias Schmidt, Assistent von Prof. Hailey, nimmt seit Dezember zusätzlich zu seinem Lehrauftrag einen Werkvertrag für die Forschungstätigkeit des Instituts wahr. Die Vorlesungen des Wintersemesters begannen mit einem Repertoirekunde-Seminar, welches die Kammermusik Schönbergs und seines Kreises in den Mittelpunkt stellte, sowie mit einem Seminar über den Briefwechsel der »Wiener Schule«, das Quellenforschungsprojekte am Archiv des Arnold Schönberg Center einschloß.
Prof. Hailey fungiert auch als Betreuer von Schönberg betreffende Diplom- und Doktorarbeiten. Die Seminarangebote des kommenden Sommersemesters stehen im Zusammenhang mit der »Schönberg – Kandinsky«-Ausstellung am Schönberg Center und beinhalten ein Forschungsseminar über Schönbergs Verhältnis zur bildenden Kunst sowie eine Repertoirekunde-Veranstaltung zur experimentellen Oper vor dem Ersten Weltkrieg.


Subskription »Journal of the Arnold Schönberg Center«

Mit unserem wissenschaftlichen Periodikum setzen wir die 1976 in Los Angeles begonnene Reihe »Journal of the Arnold Schoenberg Institute« fort. Die bislang erschienenen Jahrgänge des Journals sind – mit Ausnahme weniger bereits vergriffener Nummern – nach wie vor über das Arnold Schönberg Center zu beziehen.

In der Subskription enthalten sind im laufenden Jahr der Katalog zur Ausstellung »Schönberg, Kandinsky, Blauer Reiter und die Russische Avantgarde« (JASC 01/2000) und der Bericht zum Symposium »Arnold Schönbergs Wiener Kreis« (JASC 02/2000), darüber hinaus auch die Sonderpublikation »Schönberg und Wagner« (in Kooperation mit dem Wagner-Forum Graz) sowie – als Nachlese zum »Journal of the Arnold Schoenberg Institute« – der vorläufige Gesamtkatalog der Schönberg-Korrespondenz (JASI 18–19/1995–96).
In den folgenden Jahren wird sich das JASC weiterhin an der Jahresthematik des Center orientieren und mit ein bis zwei Nummern im Jahr die Linie des Arnold Schoenberg Institutes fortsetzen.

Preliminary Inventory of Schoenberg Correspondence
(bereits erschienen)
•••  ATS 495,– EUR 35,97

Schönberg und Wagner – Bericht zum Symposium 1998
(bereits erschienen)
• ATS 248,– EUR 18,02

Schönberg, Kandinsky, Blauer Reiter und die Russische Avantgarde
(bereits erschienen) 
•• ATS 413,– EUR 30,01*

Arnold Schönbergs Wiener Kreis – Bericht zum Symposium 1999
(erscheint im September 2000) 
••• ATS 495,– EUR 35,97

Subskribenten erhalten die vier Bände zum Vorzugspreis von
ATS 1.376,– / Eur 100,– und zukünftige Publikationen zu ermäßigtem Preis.

Vorschau 2001:
Arnold Schönberg in Berlin – Bericht zum Symposium 2000 
••• ATS 495,– EUR 35,97

*  Bis 28. Mai 2000 ist der Katalog zur Ausstellung zum Subskriptionspreis von ATS 344,– / EUR 25,– am Arnold Schönberg Center erhältlich.


Pressestimmen

Schoenberg and Kandinsky reunite in exhibit

Avant-garde masters prove to be men of many talents
... Many avant-garde painters played musical instruments; many avant-garde musicians painted. Finding analogies between sound and color, and creating a synthesis of the two, was an avant-garde preoccupation. And the 20th-century musical giant Arnold Schoenberg was a case in point.
 Schoenberg, who would have turned 125 this year, visited St. Petersburg once in 1912, and was enthusiastically received by the public and in local artistic circles. A new exhibition, which opened Thursday at the Engineers’ Castle, heralds the Austrian composer’s return. ...
The exhibition is interesting not just because of Schoenberg, but because it traces the connections between him and artists of the Russian avant-garde. ... The Austrian Ministry of Foreign Affairs provided support for the event, whose principal theme ... is the music of colors, rhythm and space.
Galina Stolyarova, The St. Petersburg Times, 9. Juli 1999

Haus der »Zwölftöner«: Schönberg-Haus: Ausstellung, Symposien
Wiens Arnold Schönberg Center im Palais Fanto am Schwarzenbergplatz ist auch international längst ein Begriff: Ausstellungen, Archiv und Bibliothek haben das Center zur wichtigsten Anlaufstelle für Musiker, Forscher, Schönberg-Fans gemacht. Seit kurzem gibt es nun dazu eine »Expositur«, die ebenfalls für alle ein Muß ist. ...
Oliver A. Láng, Neue Kronen Zeitung,
30. September 1999

Zeitgenosse Schönberg
... Unter dem Titel »Zeitgenosse Schönberg« baten das Ensemble 20. Jahrhundert, die Mezzosopranistin Mihaela Ungureanu und der Burgmime Martin Schwab zur virtuosen Spurensuche. 
Aufwühlend die Interpretation von Ferruccio Busonis »Berceuse elegiaque«; stringent die Darbietungen der Musiker bei Werken von Debussy, Ravel, Schreker, Webern und – naturgemäß Schönberg. Mihaela Ungureanus erster, lebendiger Ausflug in das Liedfach überzeugte. In stets anderem Tonfall verlieh Martin Schwab allen theoretischen Gedanken über die Musik sowie allen Bonmots ein Höchstmaß an Ausdruck. Fazit: Eine ideale Hommage an Arnold Schönberg.
Peter Jarolin, Kurier, 9. Oktober 1999

Mit allem Komfort der Neuzeit
... Noch entscheidender aber ist das moderne, radikal öffentlichkeitsorientierte Selbstverständnis des Centers. Verwinkelte bürokratische Wege von Hofräten zu Stiftungsvorständen zu Archivaren und wieder zurück, den kafkaesken Spießrutenlauf um neofeudale Zugangsprivilegien – all das gibt es hier nicht. In Kontrast dazu wirkt diese Offenheit wie Luft von anderem Planeten. Sie strömt nicht zuletzt aus der Familie des Komponisten selbst. Seine Kinder aus der Ehe mit Gertrud Kolisch, Nuria, Ronald und Lawrence, machen der Institution des Erben auf außergewöhnliche Weise Ehre. ... So trägt etwa Lawrence Schoenberg wesentlich bei zur Realisierung des ehrgeizigsten Zieles des Centers, sämtliche Dokumente über Internet zugänglich zu machen. Schönberg selbst dagegen hätte sich durch diesen Akt der Rationalisierung verstanden gefühlt. Rühmte er doch Zwölftonmusik, sie sei »mit allem Komfort der Neuzeit« ausgestattet. ...
 Mit dem geistigen Nachlass Schönbergs in Wien, seiner dortigen Wirkung als Zentralgestalt der Moderne, beschäftigte sich auch das erste am Center veranstaltete Symposium »Arnold Schönbergs Wiener Kreis«. ... Aufschlussreich und ergiebig wurde die Tagung besonders dort, wo sie, statt auf die geschliffene Präsentation »fertiger« Ergebnisse zu zielen, den offenen Forschungsprozess zu Wort kommen ließ. Viele eingefahrene Vorstellungen der Schönberg-Biographik verloren dabei ihre trügerische Selbstverständlichkeit. ...
 Auch das Mödlinger Schönberg-Haus, in dem der Komponist von 1918 bis 1925 wohnte, wurde heuer neu eröffnet, umfassend saniert und ist vielfach nutzbar für Künstler und Wissenschaftler. Während einer Feier bei Fackelschein und Buffet zu Schönbergs 125. Geburtstag konnte man einen Moment lang in die weltferne Vorstadtatmosphäre seiner Wiener Existenz versinken, so wunderlich in ihrem Kontrast zur himmelstürmenden Universalität des Künstlers.
Julia Spinola, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Oktober 1999

Klassiker feiert Geburtstag
... Das Wiener Aron Quartett ... und zwei der Lehrer (Thomas Kakuska und Valentin Erben aus dem Alban Berg Quartett) musizierten. Es war eine aufregende, aufwühlende »Nacht« ..., das zu Grunde liegende Gedicht Richard Dehmels freilich wurde von Elisabeth Orth viel abgeklärter vorgetragen. Jedenfalls darf die »Verklärte Nacht« zum Klassiker erklärt werden ... Das Aron Quartett verstand Spannung aufzubauen ... 

Harald Hebling, Kurier, 3. Dezember 1999

Im Widerstreit von Form und Seele
Seine Werke hat Arnold Schönberg besonders geschätzt; den lang gehegten Traum von einer gemeinsamen Arbeit hat der Tod des Dichters vereitelt. August Strindberg hat in den Kompositionen und auch Reflexionen Schönbergs seine Spuren hinterlassen. Im Arnold Schönberg Center fanden Poesie und Musik zu einer vollendet-brillanten Einheit. Das Ensemble Wiener Collage unter der Leitung von Alexis Hauser, die hinreißend subtile Schauspielerin Andrea Eckert, der Komponist, Sologeiger und Philharmoniker René Staar und die junge Sopranistin Anna Maria Pammer – mit solchen Künstlern wurde die »Geistige Begegnung« Schönbergs mit Strindberg zum Ereignis. Eine gute Dramaturgie half, das Ringen der beiden Genies um Form und Ausdruck besser zu verstehen. Texte, Musik und Bilder ließen den »Totentanz der Prinzipien« zur homogenen Reise in die Künstlerseelen werden. Was das Arnold Schönberg Center aber zusätzlich ehrt: Nicht weniger als drei Uraufführungen (Herbert Lauermann, Zdzislaw Wysocki, Wladimir Pantchev) gewährten einen Ausblick in das nächste Jahrhundert. Ein Werk von René Staar und natürlich Schönberg und Webern illustrierten die virtuose Suche »nach dem Unfaßbaren«. 
Peter Jarolin, Kurier, 18. Dezember 1999

Schönbergs Villa: Zwölf Töne
... erst im letzten September, rechtzeitig zu Schönbergs 125. Geburtstag, ist die Villa als frisch renovierte »Denk- und Gedenkstätte« eröffnet worden. ... Neben dem Ibach-Flügel des Komponisten ist seine Staffelei zu sehen und das Harmonium, ... Und das nach eigenen Entwürfen gefertigte Quartett-Notenpult erinnert schwarz auf Holz daran, dass Schönbergs Erfindungs- und Konstruktionslust durchaus nicht auf die Musik begrenzt war.

Susanne Kübler, Tages Anzeiger Zürich,  31. Dezember 1999


Arnold Schönberg in Berlin
Musikwissenschaftliches Symposium
28. September – 1. Oktober 2000

Das Arnold Schönberg Center veranstaltet von 28. September (Eröffnung) bis 1. Oktober 2000 in Zusammenarbeit mit dem Arnold-Schönberg-Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein musikwissenschaftliches Symposion unter dem Thema »Arnold Schönberg in Berlin« und lädt hiermit zur Anmeldung von Referaten ein. Die erwünschten Beiträge betreffen Schönbergs Berliner Werk und Lehrtätigkeit während der drei Aufenthalte zwischen 1901 und 1933 sowie Schönbergs »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« zwischen 1926 und 1933.
 Die musikwissenschaftlichen Beiträge werden durch musikalische Workshops und Aufführungen sowie Kurzpräsentationen von Quellen aus dem Schönberg-Nachlaß ergänzt. 

Referatanmeldungen mit Abstracts von ca. 30 Zeilen werden bis spätestens Ende Mai 2000 erbeten an: Arnold Schönberg Center, z.H. Direktor Dr. Christian Meyer, Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien, 
e-Mail: meyer@schoenberg.at


Freunde des Arnold Schönberg Center

Seit der Eröffnung des Arnold Schönberg Center in Wien im März 1998 hat sich unsere junge Kulturinstitution zu einem Zentrum der Schönberg-Forschung sowie zu einem der interessantesten Veranstaltungs- und Ausstellungsorte entwickelt. Bereits in der »Stunde Null« haben auch private Investoren die Übernahme des für Österreich so wichtigen Kulturerbes finanziell unterstützt. Auf Bestandsdauer des Center sind die Stadt Wien und die Internationale Schönberg Gesellschaft Stifter, die Republik Österreich, die Bank Austria, Kika, die Bank für Arbeit und Wirtschaft, die Österreichischen Lotterien und die Wiener Philharmoniker Gründungspartner unseres Hauses.
Seit 1998 unterstützten Sponsoren und Förderer unsere Arbeit mit inzwischen mehr als öS 14 Millionen! Aus diesen Mitteln haben wir attraktive Räumlichkeiten am Schwarzenbergplatz eingerichtet, das Mödlinger Schönberg-Haus generalsaniert, ein großes Festival zur Eröffnung abgehalten und – als jüngstes Projekt – die »Schönberg – Kandinsky«-Ausstellung finanziert.
Dies wurde möglich, da das Arnold Schönberg Center über einen steuerbegünstigten Status sowohl in Österreich als auch in den USA verfügt. Spenden an unsere Stiftung können daher in Österreich und den USA von der Einkommenssteuer abgesetzt werden.
Das Arnold Schoenberg Institute in Los Angeles konnte während der über 20 Jahre seines Bestehens einen Kreis der  »Friends of the Arnold Schoenberg Institute« gewinnen. Mit diesen Partnern will das Wiener Arnold Schönberg Center nun in Fortsetzung an diese für die Schönberg-Forschung sehr verdienstvolle Institution die »Freunde des Arnold Schönberg Center« ins Leben rufen und um Mitglieder aus Europa und der ganzen Welt erweitern.

»Freunde des Arnold Schönberg Center«
ab öS 1.000,–/Eur 72,67 Jahresbeitrag

»Freunde« erhalten für die Förderung wissenschaftlicher Projekte des Arnold Schönberg Center:

   – Belegexemplare von vier Journalen (Preliminary Inventory of Schoenberg Correspondence; Schönberg und Wagner; Schönberg, Kandinsky, Blauer Reiter und die Russische Avantgarde; Arnold Schönbergs Wiener Kreis) – Einzelverkaufspreis öS 1.651,–/Eur 120,–

   – freien Eintritt in alle Ausstellungen am Schönberg Center

   – 10% Ermäßigung auf Eintrittspreise für alle Veranstaltungen am Arnold Schönberg Center (Konzerte, Konzerteinführungen) 

   – 1 x 2 Freikarten für eine Veranstaltung/Jahr nach Wahl  am Schönberg Center (mit Voranmeldung bis 10 Tage vor  der Veranstaltung und nach Verfügbarkeit) 

   – Einladungen zu Sonderveranstaltungen 

   – 10% Ermäßigung auf eigenproduzierte Shopwaren und Publikationen (Postkarten, T-Shirts, »JASC«)

»Förderer des Arnold Schönberg Center« 
ab öS 13.760,–/Eur 1.000,– Jahresbeitrag

 »Förderer« erhalten für die Förderung wissenschaftlicher Projekte des Arnold Schönberg Center:

   – alle Begünstigungen der »Freunde des Arnold Schönberg Center«

   – freien Eintritt in alle Veranstaltungen am Arnold Schönberg Center (Konzerte, Konzerteinführungen – mit Voranmeldung bis 10 Tage vor der Veranstaltung und nach Verfügbarkeit) 

   – ein jährliches »Förderer«-Treffen mit der Stiftungspräsidentin, Frau Nuria Schoenberg Nono

Seitenanfang
Home >  Schönberg Center > Newsletter > Edition 6