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Newsletter
Edition 6 Februar Juni 2000
Inhalt
Editorial
Aus
dem Archiv
Arnold-Schönberg-Institut
Subskription
»Journal of the Arnold Schönberg Center«
Pressestimmen
Symposium
»Arnold Schönberg in Berlin«
Freunde
des Arnold Schönberg Center
Editorial
Geschätzte
Freunde des Arnold Schönberg Center,
sehr
geehrte Damen und Herren!
Schönberg
und Kandinsky: diese Beziehung steht im Mittelpunkt der mit Abstand größten
Veranstaltung in der Geschichte des Arnold Schönberg Center. Eine
Ausstellung in allen Räumlichkeiten des Center mit über 200
Exponaten, begleitet von einem Symposium und einem Workshop sowie Konzerten
etwa ein »Pierrot lunaire« mit Anja Silja oder die getreue
Wiederholung jenes Schönberg-Konzertes, welches Kandinsky und seine
später im »Blauen Reiter« vereinten Freunde 1911 in München
besuchten, werden Einblick in eine der spannendsten Begegnungen der Kunstgeschichte
dieses Jahrhunderts geben. Mit hochkarätigen Leihgaben u.a. aus dem
Pariser Centre Georges Pompidou, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus,
München, dem Staatlichen Russischen Museum, St. Petersburg, zeigen
wir großformatige Ölbilder von Wassily Kandinsky, von Mitgliedern
des »Blauen Reiter« hier mit einem Schwerpunkt auf dem Werk
Alexej von Jawlenskys, welcher durch Meisterwerke der Jawlensky Art Foundation
in Vaduz und des Museums am Ostwall Dortmund vertreten ist weiters von
Gabriele Münter, der Lebensgefährtin Kandinskys in jenen Jahren,
und von russischen Avantgardisten, allen voran David Burljuk und Kasimir
Malewitsch. Ein Großteil der Exponate ist in Wien erstmals zu sehen.
Arnold Schönbergs bildnerisches Werk, darunter drei der vier Ölbilder,
mit welchen er in der legendären Ausstellung »Der Blaue Reiter«
1911/12 in der Münchener Galerie Thannhauser vertreten war, wird
mit etwa 50 Gemälden zu sehen sein. Ein Folder informiert über
Details zur Ausstellung »Schönberg, Kandinsky, Blauer Reiter
und die Russische Avantgarde Die Kunst gehört dem Unbewußten«,
welche ab 9. März zu sehen ist und bei täglicher Öffnung
auch all jenen Gelegenheit bietet, das Schönberg Center zu besuchen,
die dies schon lange vorhaben.
Auch das
vergangene Jahr hatte eine Anzahl denkwürdiger Ereignisse zu bieten,
welche zumeist im Kontext zu Schönbergs 125. Geburtstag am 13. September
1999 standen: Präsidentin Nuria Schoenberg Nono und Stadtrat Dr.
Peter Marboe eröffneten im April die Ausstellung »Arnold Schönbergs
Wiener Kreis«, welche das Jahresthema vorgab und bis in den Januar
über 12.000 Besucher anzog, davon etwa 50% internationale Gäste.
Im Juli verliehen wir einen repräsentativen Querschnitt von Schönbergs
Bildern nach St. Petersburg; im Michailovsky Schloß des Staatlichen
Russischen Museums gelang mit der Ausstellung »Arnold Schönberg
und die Russische Avantgarde« ein erster umfassender Kontakt mit
dem Schönbergschen vre seit der Konzertreise des Meisters im Dezember
1912, als er in der Petersburger Philharmonie seinen »Pelleas«
dirigierte.
Am
11. September ging die Phase permanenter Bauarbeiten am Schönberg
Center mit der Wiedereröffnung des Mödlinger Schönberg-Hauses
zu Ende. Präsidentin Nuria Schoenberg Nono, Staatssekretär Dr.
Peter Wittmann sowie Vertreter von Land Niederösterreich und Stadtgemeinde
Mödling würdigten das von Architekt DI Michael Wagner in Rekordzeit
renovierte Haus, in welchem Schönberg von 1918 bis 1925 gelebt und
die Zwölftonmethode entwickelt hatte. In den ehemaligen Wohnräumen
Schönbergs ist eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Meisters
mit Bildern, Schautafeln, Vitrinen, Video- und CD-Stationen und mit Schönbergs
Originalinstrumenten zu sehen, wobei ebenso Schönbergs Zeit in Mödling
und die Geschichte des Schönberg-Hauses beleuchtet werden. Am 13.
September weihte der Mödlinger Bürgermeister Harald Lowatschek
ein Schönberg-Denkmal der Bildhauerin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky
in Gegenwart von Familienmitgliedern aus beiden Schönberg-Ehen ein.
Wissenschaftsminister Dr. Caspar Einem eröffnete zugleich das erste
Symposium des Center, welches zum Jahresthema etwa zwei Dutzend internationale
MusikwissenschaftlerInnen in Wien und Mödling versammelte. Besonders
erfreulich: Just zur Eröffnung wurde die offizielle Bestellung von
Prof. Christopher Hailey zum ersten Gastprofessor des Arnold-Schönberg-Instituts
der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bekanntgegeben.
Nach einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen beschloß das Konzert
anläßlich des 100. Geburtstages der »Verklärten
Nacht« op. 4 mit Elisabeth Orth, dem Aron Quartett und Mitgliedern
des Alban Berg Quartetts und das Konzert des Ensembles Wiener Collage
zum Thema »Strindberg Schönberg« unter der Leitung
von Alexis Hauser, mit den Solisten Anna Maria Pammer, Johannes Marian
und René Staar sowie der Rezitatorin Andrea Eckert im Dezember
den Veranstaltungsreigen des Jubiläumsjahres.
Ebenfalls
im Dezember konnte die Errichtung des Schönberg Center auch finanziell
abgeschlossen werden: Die Errichtung des Center kostete nunmehr öS
50,0 Millionen. Die Stadt Wien brachte dafür öS 30,2 Millionen
auf, die Republik Österreich öS 6,5 Millionen; Sponsoren und
sonstige Unterstützer steuerten über öS 5,0 Millionen bei.
Betrieb und Aktivitäten der Errichtungsphase 1997 bis 1999 kosteten
öS 27,6 Millionen, wovon Stadt Wien und Republik Österreich
öS 23,9 Millionen beitrugen, das sind 86,6%.
Unser Archiv
berichtet in dieser Ausgabe des Newsletter über ein besonders spannendes
konservatorisches Projekt: die Lösung von Überklebungen der
»Gurrelieder«-Erstniederschrift, welche auf Anregung der Schönberg
Gesamtausgabe durchgeführt wurde.
Freunde
und Förderer unserer Stiftung haben ab sofort nicht nur besondere
Vergünstigungen und Informationen, Sie können Ihren Beitrag
sowohl in Österreich als auch in den USA von der Steuer absetzen.
Mit dem »Journal
of the Arnold Schönberg Center« setzt unsere Stiftung das für
die Forschung unentbehrliche Periodikum des Arnold Schoenberg Institutes
in Los Angeles fort, welches seit den siebziger Jahren kontinuierlich
neue Erkenntnisse aufbereitet. Subskribenten erhalten nicht nur die ersten
beiden Exemplare des Jahres 2000 sondern auch den letzten in Los Angeles
erschienenen Band »Preliminary Inventory of Schoenberg Correspondence«
und den Bericht eines 1998 an der Grazer Oper anläßlich der
Premiere von »Moses und Aron« zum Thema »Schönberg
und Wagner« abgehaltenen Symposiums.
Mit diesem
Newsletter bietet das Arnold Schönberg Center die bislang größte
Vielfalt an Aktivitäten und Arbeitsgebieten, für Fachleute und
Liebhaber ebenso wie für neugierige Gäste.
Ihr
Dr. Christian Meyer
Direktor
Aus dem Archiv
Eine für
die Forschung essentielle Voraussetzung ist die möglichst lückenlose
Verfügbarkeit der autographen Quellen zur Klärung von Lesarten
sowie zur Rekonstruktion des Schaffensprozesses. Schönbergs autographes
Werkstattmaterial liegt zu einem großen Teil in seinem Nachlaß
vor, sei es als Skizze, Entwurf, Erstniederschrift oder Reinschrift. Dennoch
bleiben Fragen zur Werkgenese ungeklärt, wenn wie im Fall der ersten
Niederschrift zu den »Gurreliedern« der Autor selbst seine
Gedankenspuren mittels Ausstreichungen und Überklebungen (zunächst)
unwiederbringlich verwischt. Auf Anregung der Arnold Schönberg Gesamtausgabe
in Berlin gab das Archiv ein umfangreiches Restaurierungsprojekt in Auftrag,
welches noch bestehende Geheimnisse um die Entstehung der Komposition
lüften und einen Einblick in Schönbergs Schaffensweise ermöglichen
sollte.
Über
die kompositorischen Eckdaten der »Gurrelieder« nach den von
Robert Franz Arnold aus dem Dänischen übersetzten »Gurresange«
von Jens Peter Jacobsen gibt Schönberg in einem Brief an Alban Berg
vom 24. Januar 1913 Auskunft: »Im MärzApril 1900 habe ich
den ersten und II. Theil und vieles aus dem III. Theil komponiert. [...]
März (also anfangs 1901) Rest vollendet!! Dann Instrumentation im
August 1901 begonnen [...] Mitte 1902 fortgesetzt. [...] 1903 zuletzt
daran gearbeitet und fertig gestellt bis ca. Seite 118. Daraufhin liegengelassen
und ganz aufgegeben! Wieder aufgenommen Juli 1910. Alles instrumentiert
bis auf den Schlußchor. Den vollendet in Zehlendorf 1911.«
Bei zahlreichen
Blättern des in der Notationsweise heterogenen »Gurrelieder«-Konvoluts
(Gesang mit Klaviersatz, Particell mit und ohne Orchestrierungsangaben)
überklebte Schönberg Verworfenes, teils mit Notenpapierstreifen,
teils durch Kaschierung ganzer Seitenkomplexe: Die unbekannten kompositorischen
Zwischenschritte von insgesamt neun Blättern befinden sich in allen
drei Teilen des Werkes. Der Notentext vor Schönbergs Korrektur kann
nur mittels komplizierter Restaurierungsverfahren entschlüsselt werden,
wobei das Endresultat vom Verhalten der Tintenschrift und des Klebstoffes
abhängig sein sollte.
Ersten
Versuchen zum Lösen der Verklebungen ging eine ausführliche
Bestandsaufnahme voraus. Das Konvolut enthält fünf verschiedene
Sorten Notenpapier der Herstellerfirma J.E. (Josef Eberle) & Co. Alle
Blätter sind beidseitig mit dunkler Tinte (schwarz, schwarzbraun
und braun) beschrieben, häufig mit Streichungen in Bleistift unterschiedlichen
Härtegrades und in blauem oder rotem Buntstift versehen. Die unterschiedliche
Reaktion der Beschreibstoffe auf Feuchtigkeit beziehungsweise Wasserdampf
bestätigt den graphologischen Befund.
Schönberg
benutzte zudem, wie sich im Verlauf der Arbeit an den Objekten herausstellen
sollte, nicht nur einen Klebstoff, sondern drei verschiedene pflanzliche
Leime, die sich sowohl im Aussehen als auch in ihren Eigenschaften unterscheiden.
Der von ihm bevorzugte Kleber A ist klar, gelb-glänzend und löst
sich in kaltem Wasser zu einer klebrigen Flüssigkeit auf. Er trocknet
sofort nach Anfeuchten wieder auf, was auf einen geringen Wassergehalt
schließen läßt. Punktuelle Verklebungen sind sehr spannungsreich.
Es könnte sich um einen Dextrin-, Gummi- oder Zuckermelassekleber
handeln. Als Beispiel für letzteren sei das in Wien um die Jahrhundertwende
gebräuchliche Korfix (Firma Kores) genannt. Die in Aussehen und Viskosität
honig- oder sirupähnliche Substanz kam in Glasflaschen in den Handel.
Kleber B ist dunkelgelb bis braun, opak und matt. Er löst sich nicht
in Wasser, quillt jedoch und ist dann für kurze Zeit als zähe,
gummiartige Masse mechanisch entfernbar. Kleber C verwendet an zwei
Blättern und für zahlreiche Überklebungen ist weiß,
opak, matt und krümelig und sehr spannungsreich. Er ist bei Zimmertemperatur
nicht wasserlöslich, nach Anquellen mit warmem Wasser nur schwer
mechanisch entfernbar. Nuria Schoenbergs Erinnerung, ihr Vater habe Kleber
»in einem kleinen Topf auf dem Küchenherd aufgelöst«,
entspricht dem Befund des Stoffes C. Bei allen verklebten Blättern
schlägt bei beschriebener Rückseite Tinte durch, in Folge von
Übereinanderlegen feuchter Blätter entstand ein Abdruck von
Tintenschrift.
Das
Restaurierungskonzept sah neben der Fixierung brüchiger Griffstellen
an den Ecken und der Rißverklebung auch die Glättung von Stauchfalten
vor, die beim ganzflächigen Kaschieren von Einzelblättern mit
dem spannungsreichen Kleber C entstanden.
Das Verfahren
zum Lösen der Verklebungen
Objekte
mit feuchtigkeitsempfindlicher Schrift lassen sich kontrolliert mittels
eines Gore-Tex-Filzes befeuchten. Das aus der Textilindustrie bekannte
teflon-ähnliche Material ist gas- aber nicht wasserdurchlässig
und in diesem Fall als Membran auf ein Polyesterfilz laminiert. Bei der
Befeuchtung dringt Wasser von einem getränkten Löschkarton in
den Filz und verläßt die Membran als Wasserdampf. Auf dem Filz
liegt das Objekt. Die Behandlung erfolgt in einem geschlossenen System.
Beim ersten Versuch an Blatt 2225/2226 ließen sich die Blätter
nach 1,5 Stunden leicht voneinander abziehen. Der gelbe Kleber wurde mit
feuchten Watterollern entfernt. Die gleiche Methode eignete sich für
drei weitere Blätter.
Bei Blatt 2215/2216
zeigte der Kleber auch nach zwei Stunden Gore-Tex-Befeuchtung nur wenig
Verquellreaktion. Erst nach zusätzlicher Anwendung der Albertina-Kompresse
ließen sich die Verklebungen lösen und der Klebstoff mechanisch
entfernen. Diese Enzymkompresse (seit Sommer 1999 auf dem Markt) wurde
in Wien speziell zum Ablösen schwerverquellbarer Verklebungen auf
Stärkebasis entwickelt. Beim vom Hersteller empfohlenen Aufbau liegt
auf dem Objekt ein dünnes Zwischenlagepapier, darauf der enzymgetränkte
Vliesstoff, darauf ein wassergetränkter Löschkarton. Die Kompresse
wird während der Behandlung abgedeckt und beschwert.
Bei den
Blättern 2221 bis 2224 (Kleber C) funktionierte die Behandlung mit
der Albertina-Kompresse zunächst nicht. Auch längere Anwendungszeiten
bis zu 3 Stunden brachten kein besseres Ergebnis. Eine mögliche Erklärung
könnte sein, daß die Albertina-Kompresse Amylase enthält,
ein Enzym, das Stärke abbaut. Ist der Klebstoff ein Mehlkleister,
dann müßten theoretisch auch Proteasen eingesetzt werden, weil
Mehl neben Stärke auch Gluten, einen Eiweißstoff enthält.
Vermutlich spielte auch die geringe Feuchtigkeitszufuhr eine Rolle, welche
anfangs jedoch bewußt reduziert blieb, um die Tintenschrift nicht
zu gefährden. Um geeignete Anwendungsparameter zu finden, wurden
Testobjekte hergestellt: Ein dem Kleber C ähnlicher Kleister entstand
durch einfaches Kochen von Weizenmehl mit Wasser; beides wurde nur kurz
zusammengerührt ohne die Verkleisterungstemperatur zu beachten. Zwei
dem Original ähnliche Papiere wurden miteinander verklebt. Beim Trennversuch
nach verschieden langen und feuchten Anwendungen der Albertina-Kompresse
entsprachen Aussehen und Verhalten des nicht vollständig verkleisterten
Mehlkleisters jenen des Originalkleisters, welcher sehr zäh war und
schnell wieder auftrocknete. Er war beidseitig mit den Papierfasern fest
verbunden, wodurch die Gefahr gegeben war, das Papier beim Auseinanderziehen
immer wieder einzureißen. Eine Erhöhung der Feuchtigkeitsmenge
schien daher unumgänglich. Die mit Kleber C verklebten Blätter
ließen sich bei wesentlich stärkerer Durchfeuchtung des Zwischenlagepapiers
trennen; der Kleister war nach Anfeuchten weitgehend entfernbar. An Stellen,
wo er mit der Notenschrift verbacken war, wurde er nur reduziert. Alle
Risse wurden mit Weizenstärkekleister verklebt und mit Japanpapierstreifchen
hinterlegt. Vor dem Glätten in der Presse wurden alle Blätter
noch einmal kurz mittels Gore-Tex-Filz befeuchtet. Es ist vorgesehen,
nach dem Einscannen aller Einzelteile die Überklebungen wieder auf
den Blättern zu befestigen. Dies könnte mit Japanpapierfälzen
geschehen. Die Überklebungen ließen sich dann zum Betrachten
der darunterliegenden Noten wegklappen.
Unter der
Annahme, Schönberg überarbeitete und -klebte chronologisch,
ergäbe sich folgendes Muster: Kleber B wird am ersten Blatt (Archivnummer
2215/2216) verwendet und ist beim nächsten zu überarbeitenden
Blatt nicht mehr zur Hand, oder wird als ungeeignet verworfen; C wird
gekocht und kommt bei 2221 bis 2224 zum Einsatz. Die Mängel des Kleisters
zeigen sich sofort. Schönberg besorgt sich Kleber A im Handel und
verwendet diesen für alle weiteren Überarbeitungen. Nur beim
letzten Blatt 2265/66 verwendet er bei zwei der sieben Überklebungen
nochmals Kleber C.
An der
Erstniederschrift der »Gurrelieder« zeigt sich nunmehr folgender
Befund:
2213/2214
und 2215/2216:
I. Teil, Nr.
12: Stimme der Waldtaube
post correcturam:
ein Doppelblatt, vier Seiten
(sowie
zwei Überklebungen: 2215 oben, 2216 unten, über je ein System)
ante correcturam:
ein Doppelblatt, vier Seiten
neu: Notenschicht
unterhalb von zwei Korrekturstreifen
2221/2222
II. Teil,
Nr. 13: Waldemar
post correcturam:
drei Blätter zusammengeklebt,
zwei Seiten
(sowie eine Überklebung: 2222 unten, über drei Systeme)
ante correcturam:
drei lose Blätter, sechs Seiten (davon fünf beschrieben)
neu: 2222 verso,
ein neues Blatt recto/verso (früherer Entwurf von Nr. 13, datiert
mit 14. April 1900)
2222 recto,
Notenschicht unterhalb des Korrekturstreifens
2223/2224
II. Teil,
Nr. 13: Waldemar
post correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten (sowie eine Überklebung: 2223 oben, über
zwei Systeme)
ante correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht
unterhalb des Korrekturstreifens
2225/2226
III. Teil,
Nr. 14: Waldemar
post correcturam:
zwei Blätter zusammengeklebt, zwei Seiten
ante correcturam:
zwei Blätter, vier Seiten (davon drei beschrieben)
neu: 2225
verso
2227/2228
III. Teil,
Nr. 14: Waldemar
post correcturam:
zwei Blätter zusammengeklebt, zwei Seiten
ante correcturam:
zwei Blätter, vier Seiten (davon drei beschrieben)
neu: 2228
verso
2233/2234
III. Teil,
Orchesterepisode zwischen Nr. 15 und Nr. 16
post correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten (sowie eine Überklebung: 2234 Mitte, über
drei Systeme)
ante correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht
unterhalb des Korrekturstreifens
2263/2264
III. Teil,
Nr. 18: Klaus Narr
post correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten (sowie zwei Überklebungen: 2263, über
je ein System; 2264: eine Überklebung, fast ganzflächig über
drei Systeme)
ante correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht
unterhalb von drei Korrekturstreifen
2265/2266
III. Teil, Orchesterepisode
zwischen Nr. 18 und Nr. 19
post correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten (sowie zwei Überklebungen: 2265, fünf
Überklebungen: 2266, über je ein System)
ante correcturam:
ein Blatt, zwei Seiten
neu: Notenschicht
unterhalb von sieben Korrekturstreifen
Detailuntersuchungen
zu den autographen »Gurrelieder«-Quellen folgen in: Arnold
Schönberg, Sämtliche Werke, Abteilung V, Reihe A, Band 16, herausgegeben
von Ulrich Krämer (Erscheinungsdatum voraussichtlich 2002, Kritischer
Bericht 2001). Die Frühfassung für Klavier wird aufgrund der
neuesten Entdeckungen durch die Restaurierungsarbeiten in einem eigenen
Band der Reihe B (Bd. 16/2) zusammen mit den Skizzen voraussichtlich 2003
erscheinen.
Verena Graf,
Diplomrestauratorin
Therese Muxeneder,
Archiv
Archiv-Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag,
917 Uhr. Feiertags, 6. und 7. März
sowie 29. bis
31. Mai 2000 geschlossen.
Das Archiv ist
zwischen 8. März und 26. Mai
nur gegen Voranmeldung
zugänglich.
Information:
01/712 18 88-30 und 31 DW
muxeneder@schoenberg.at,
pfeiffer@schoenberg.at
(Therese Muxeneder
und Iris Pfeiffer, Archivare)
Aktivitäten des Arnold-Schönberg-Instituts der Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien
Das 1996 gegründete Arnold-Schönberg-Institut der Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien kann unter seinem Leiter Prof.
Dr. Hartmut Krones bereits eine breite Vielfalt von Aktivitäten vorweisen.
Prof. Krones hat im Juni 1997 zusammen mit Prof. Karl Steiner, einem Schüler
von Olga Novakovic, an den Universitäten von Toronto und zwei Jahre
später an der McGill University in Montreal Vorträge und Kurse
zu Analyse und Interpretation der Musik der »Wiener Schule«
abgehalten. Im Oktober 1998 veranstaltete das Schönberg-Institut
in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum der Stadt Wien sein erstes
Symposium unter dem Titel »Die Wiener Schule, der Nationalsozialismus
und der Ständestaat«, und im Juni 1999 wurden gemeinsam mit
der Abteilung Musik- pädagogik der Universität für Musik
zwei weitere Symposien an den mexikanischen Universitäten von Jalapa
und Mexico City zum Thema Exilmusik abgehalten. Im September 1999 veranstaltete
das Institut gemeinsam mit dem Arnold Schönberg Center das Symposium
»Arnold Schönbergs Wiener Kreis«, und im kommenden Juli
wird das Schönberg-Institut im Rahmen der Chor-Olympiade 2000 in
Linz Gastgeber eines internationalen Kongresses zum Thema »Arnold
Schönberg und der Chor« sein.
Das
Institut, das der Internationalen Schönberg Gesellschaft durch personelle
und statuarische Kooperationen verbunden ist, beherbergt die Bibliotheksbestände
der Gesellschaft ebenso wie einen Großteil des Nachlasses von Prof.
Walter Szmolyan, dem früheren Präsidenten der ISG (Bücher,
Noten, Tondokumente).
Ein
wichtiger Bestandteil von Prof. Steiners umfangreicher Manuskript- und
Dokumentensammlung zur Rezeption Arnold Schönbergs in Kanada und
Shanghai (einschließlich des Nachlasses des Berg-Schülers Julius
Schloß) wird in naher Zukunft dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde
eingegliedert werden.
Das
Arnold-Schönberg-Institut betreibt in Zusammenarbeiten mit dem
Archiv des Arnold Schönberg Center mehrere langfristig geplante
Forschungsprojekte, die etwa die Schönberg-Rezeption in Wiener Tageszeitungen
und Musikzeitschriften seit 1895 ebenso beinhaltet wie das Auffinden,
Erschließen und Beschlagworten von Briefwechseln, die den Schönberg-Kreis
betreffen.
Prof.
Christopher Hailey hat als erster Gastprofessor des Arnold-Schönberg-
Instituts der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
mit Beginn des Wintersemesters 1999/2000 (1. Oktober 1999) seine Arbeit
aufgenommen; die Antrittsvorlesung (»1913 Jahr des Durchbruchs«)
fand am 5. November 1999 statt. Dr. Matthias Schmidt, Assistent von Prof.
Hailey, nimmt seit Dezember zusätzlich zu seinem Lehrauftrag einen
Werkvertrag für die Forschungstätigkeit des Instituts wahr.
Die Vorlesungen des Wintersemesters begannen mit einem Repertoirekunde-Seminar,
welches die Kammermusik Schönbergs und seines Kreises in den Mittelpunkt
stellte, sowie mit einem Seminar über den Briefwechsel der »Wiener
Schule«, das Quellenforschungsprojekte am Archiv des Arnold Schönberg
Center einschloß.
Prof.
Hailey fungiert auch als Betreuer von Schönberg betreffende Diplom-
und Doktorarbeiten. Die Seminarangebote des kommenden Sommersemesters
stehen im Zusammenhang mit der »Schönberg Kandinsky«-Ausstellung
am Schönberg Center und beinhalten ein Forschungsseminar über
Schönbergs Verhältnis zur bildenden Kunst sowie eine Repertoirekunde-Veranstaltung
zur experimentellen Oper vor dem Ersten Weltkrieg.
Subskription
»Journal of the Arnold Schönberg Center«
Mit unserem wissenschaftlichen Periodikum setzen wir die 1976 in Los Angeles
begonnene Reihe »Journal of the Arnold Schoenberg Institute«
fort. Die bislang erschienenen Jahrgänge des Journals sind mit
Ausnahme weniger bereits vergriffener Nummern nach wie vor über
das Arnold Schönberg Center zu beziehen.
In der Subskription enthalten
sind im laufenden Jahr der Katalog zur Ausstellung »Schönberg,
Kandinsky, Blauer Reiter und die Russische Avantgarde« (JASC 01/2000)
und der Bericht zum Symposium »Arnold Schönbergs Wiener Kreis«
(JASC 02/2000), darüber hinaus auch die Sonderpublikation »Schönberg
und Wagner« (in Kooperation mit dem Wagner-Forum Graz) sowie als
Nachlese zum »Journal of the Arnold Schoenberg Institute«
der vorläufige Gesamtkatalog der Schönberg-Korrespondenz (JASI
1819/199596).
In den folgenden Jahren wird
sich das JASC weiterhin an der Jahresthematik des Center orientieren und
mit ein bis zwei Nummern im Jahr die Linie des Arnold Schoenberg Institutes
fortsetzen.
Preliminary
Inventory of Schoenberg Correspondence
(bereits erschienen)
ATS
495, EUR 35,97
Schönberg
und Wagner Bericht zum Symposium 1998
(bereits erschienen)
ATS 248, EUR
18,02
Schönberg,
Kandinsky, Blauer Reiter und die Russische Avantgarde
(bereits erschienen)
ATS 413,
EUR 30,01*
Arnold Schönbergs
Wiener Kreis Bericht zum Symposium 1999
(erscheint im
September 2000)
ATS 495,
EUR 35,97
Subskribenten
erhalten die vier Bände zum Vorzugspreis von
ATS 1.376, /
Eur 100, und zukünftige Publikationen zu ermäßigtem Preis.
Vorschau 2001:
Arnold Schönberg
in Berlin Bericht zum Symposium 2000
ATS 495,
EUR 35,97
* Bis
28. Mai 2000 ist der Katalog zur Ausstellung zum Subskriptionspreis von
ATS 344, / EUR 25, am Arnold Schönberg Center erhältlich.
Pressestimmen
Schoenberg and Kandinsky reunite in exhibit
Avant-garde
masters prove to be men of many talents
...
Many avant-garde painters played musical instruments; many avant-garde
musicians painted. Finding analogies between sound and color, and creating
a synthesis of the two, was an avant-garde preoccupation. And the 20th-century
musical giant Arnold Schoenberg was a case in point.
Schoenberg,
who would have turned 125 this year, visited St. Petersburg once in 1912,
and was enthusiastically received by the public and in local artistic
circles. A new exhibition, which opened Thursday at the Engineers Castle,
heralds the Austrian composers return. ...
The exhibition
is interesting not just because of Schoenberg, but because it traces the
connections between him and artists of the Russian avant-garde. ... The
Austrian Ministry of Foreign Affairs provided support for the event, whose
principal theme ... is the music of colors, rhythm and space.
Galina Stolyarova,
The
St. Petersburg Times, 9. Juli 1999
Haus der
»Zwölftöner«: Schönberg-Haus:
Ausstellung, Symposien
Wiens
Arnold Schönberg Center im Palais Fanto am Schwarzenbergplatz ist
auch international längst ein Begriff: Ausstellungen, Archiv und
Bibliothek haben das Center zur wichtigsten Anlaufstelle für Musiker,
Forscher, Schönberg-Fans gemacht. Seit kurzem gibt es nun dazu eine
»Expositur«, die ebenfalls für alle ein Muß ist.
...
Oliver A. Láng, Neue Kronen Zeitung, 30.
September 1999
Zeitgenosse
Schönberg
...
Unter dem Titel »Zeitgenosse Schönberg« baten das Ensemble
20. Jahrhundert, die Mezzosopranistin Mihaela Ungureanu und der Burgmime
Martin Schwab zur virtuosen Spurensuche.
Aufwühlend
die Interpretation von Ferruccio Busonis »Berceuse elegiaque«;
stringent die Darbietungen der Musiker bei Werken von Debussy, Ravel,
Schreker, Webern und naturgemäß Schönberg. Mihaela Ungureanus
erster, lebendiger Ausflug in das Liedfach überzeugte. In stets anderem
Tonfall verlieh Martin Schwab allen theoretischen Gedanken über die
Musik sowie allen Bonmots ein Höchstmaß an Ausdruck. Fazit:
Eine ideale Hommage an Arnold Schönberg.
Peter
Jarolin, Kurier, 9. Oktober 1999
Mit allem
Komfort der Neuzeit
... Noch entscheidender
aber ist das moderne, radikal öffentlichkeitsorientierte Selbstverständnis
des Centers. Verwinkelte bürokratische Wege von Hofräten zu
Stiftungsvorständen zu Archivaren und wieder zurück, den kafkaesken
Spießrutenlauf um neofeudale Zugangsprivilegien all das gibt es
hier nicht. In Kontrast dazu wirkt diese Offenheit wie Luft von anderem
Planeten. Sie strömt nicht zuletzt aus der Familie des Komponisten
selbst. Seine Kinder aus der Ehe mit Gertrud Kolisch, Nuria, Ronald und
Lawrence, machen der Institution des Erben auf außergewöhnliche
Weise Ehre. ... So trägt etwa Lawrence Schoenberg wesentlich bei
zur Realisierung des ehrgeizigsten Zieles des Centers, sämtliche
Dokumente über Internet zugänglich zu machen. Schönberg
selbst dagegen hätte sich durch diesen Akt der Rationalisierung verstanden
gefühlt. Rühmte er doch Zwölftonmusik, sie sei »mit
allem Komfort der Neuzeit« ausgestattet. ...
Mit dem
geistigen Nachlass Schönbergs in Wien, seiner dortigen Wirkung als
Zentralgestalt der Moderne, beschäftigte sich auch das erste am Center
veranstaltete Symposium »Arnold Schönbergs Wiener Kreis«.
... Aufschlussreich und ergiebig wurde die Tagung besonders dort, wo sie,
statt auf die geschliffene Präsentation »fertiger« Ergebnisse
zu zielen, den offenen Forschungsprozess zu Wort kommen ließ. Viele
eingefahrene Vorstellungen der Schönberg-Biographik verloren dabei
ihre trügerische Selbstverständlichkeit. ...
Auch das
Mödlinger Schönberg-Haus, in dem der Komponist von 1918 bis
1925 wohnte, wurde heuer neu eröffnet, umfassend saniert und ist
vielfach nutzbar für Künstler und Wissenschaftler. Während
einer Feier bei Fackelschein und Buffet zu Schönbergs 125. Geburtstag
konnte man einen Moment lang in die weltferne Vorstadtatmosphäre
seiner Wiener Existenz versinken, so wunderlich in ihrem Kontrast zur
himmelstürmenden Universalität des Künstlers.
Julia Spinola,
Frankfurter Allgemeine Zeitung,
12. Oktober 1999
Klassiker feiert
Geburtstag
... Das Wiener Aron Quartett ... und zwei der Lehrer (Thomas Kakuska und
Valentin Erben aus dem Alban Berg Quartett) musizierten. Es war eine aufregende,
aufwühlende »Nacht« ..., das zu Grunde liegende Gedicht
Richard Dehmels freilich wurde von Elisabeth Orth viel abgeklärter
vorgetragen. Jedenfalls darf die »Verklärte Nacht« zum
Klassiker erklärt werden ... Das Aron Quartett verstand Spannung
aufzubauen ...
Harald Hebling,
Kurier, 3. Dezember 1999
Im Widerstreit
von Form und Seele
Seine
Werke hat Arnold Schönberg besonders geschätzt; den lang gehegten
Traum von einer gemeinsamen Arbeit hat der Tod des Dichters vereitelt.
August Strindberg hat in den Kompositionen und auch Reflexionen Schönbergs
seine Spuren hinterlassen. Im Arnold Schönberg Center fanden Poesie
und Musik zu einer vollendet-brillanten Einheit. Das Ensemble Wiener Collage
unter der Leitung von Alexis Hauser, die hinreißend subtile Schauspielerin
Andrea Eckert, der Komponist, Sologeiger und Philharmoniker René
Staar und die junge Sopranistin Anna Maria Pammer mit solchen Künstlern
wurde die »Geistige Begegnung« Schönbergs mit Strindberg
zum Ereignis. Eine gute Dramaturgie half, das Ringen der beiden Genies
um Form und Ausdruck besser zu verstehen. Texte, Musik und Bilder ließen
den »Totentanz der Prinzipien« zur homogenen Reise in die
Künstlerseelen werden. Was das Arnold Schönberg Center aber
zusätzlich ehrt: Nicht weniger als drei Uraufführungen (Herbert
Lauermann, Zdzislaw Wysocki, Wladimir Pantchev) gewährten einen Ausblick
in das nächste Jahrhundert. Ein Werk von René Staar und natürlich
Schönberg und Webern illustrierten die virtuose Suche »nach
dem Unfaßbaren«.
Peter
Jarolin, Kurier, 18. Dezember 1999
Schönbergs
Villa: Zwölf Töne
... erst im letzten September,
rechtzeitig zu Schönbergs 125. Geburtstag, ist die Villa als frisch
renovierte »Denk- und Gedenkstätte« eröffnet worden.
... Neben dem Ibach-Flügel des Komponisten ist seine Staffelei zu
sehen und das Harmonium, ... Und das nach eigenen Entwürfen gefertigte
Quartett-Notenpult erinnert schwarz auf Holz daran, dass Schönbergs
Erfindungs- und Konstruktionslust durchaus nicht auf die Musik begrenzt
war.
Susanne Kübler,
Tages Anzeiger Zürich, 31. Dezember 1999
Arnold Schönberg in Berlin
Musikwissenschaftliches Symposium
28. September 1. Oktober 2000
Das Arnold Schönberg
Center veranstaltet von 28. September (Eröffnung) bis 1. Oktober
2000 in Zusammenarbeit mit dem Arnold-Schönberg-Institut der Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien ein musikwissenschaftliches
Symposion unter dem Thema »Arnold Schönberg in Berlin«
und lädt hiermit zur Anmeldung von Referaten ein. Die erwünschten
Beiträge betreffen Schönbergs Berliner Werk und Lehrtätigkeit
während der drei Aufenthalte zwischen 1901 und 1933 sowie Schönbergs
»Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen
Tönen« zwischen 1926 und 1933.
Die musikwissenschaftlichen
Beiträge werden durch musikalische Workshops und Aufführungen
sowie Kurzpräsentationen von Quellen aus dem Schönberg-Nachlaß
ergänzt.
Referatanmeldungen
mit Abstracts von ca. 30 Zeilen werden bis spätestens Ende Mai 2000
erbeten an: Arnold Schönberg Center, z.H. Direktor Dr. Christian
Meyer, Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien,
e-Mail: meyer@schoenberg.at
Freunde des Arnold Schönberg Center
Seit der Eröffnung
des Arnold Schönberg Center in Wien im März 1998 hat sich unsere
junge Kulturinstitution zu einem Zentrum der Schönberg-Forschung
sowie zu einem der interessantesten Veranstaltungs- und Ausstellungsorte
entwickelt. Bereits in der »Stunde Null« haben auch private
Investoren die Übernahme des für Österreich so wichtigen
Kulturerbes finanziell unterstützt. Auf Bestandsdauer des Center
sind die Stadt Wien und die Internationale Schönberg Gesellschaft
Stifter, die Republik Österreich, die Bank Austria, Kika, die Bank
für Arbeit und Wirtschaft, die Österreichischen Lotterien und
die Wiener Philharmoniker Gründungspartner unseres Hauses.
Seit 1998 unterstützten
Sponsoren und Förderer unsere Arbeit mit inzwischen mehr als öS
14 Millionen! Aus diesen Mitteln haben wir attraktive Räumlichkeiten
am Schwarzenbergplatz eingerichtet, das Mödlinger Schönberg-Haus
generalsaniert, ein großes Festival zur Eröffnung abgehalten
und als jüngstes Projekt die »Schönberg Kandinsky«-Ausstellung
finanziert.
Dies wurde möglich,
da das Arnold Schönberg Center über einen steuerbegünstigten
Status sowohl in Österreich als auch in den USA verfügt. Spenden
an unsere Stiftung können daher in Österreich und den USA von
der Einkommenssteuer abgesetzt werden.
Das Arnold Schoenberg
Institute in Los Angeles konnte während der über 20 Jahre seines
Bestehens einen Kreis der »Friends of the Arnold Schoenberg
Institute« gewinnen. Mit diesen Partnern will das Wiener Arnold
Schönberg Center nun in Fortsetzung an diese für die Schönberg-Forschung
sehr verdienstvolle Institution die »Freunde des Arnold Schönberg
Center« ins Leben rufen und um Mitglieder aus Europa und der ganzen
Welt erweitern.
»Freunde
des Arnold Schönberg Center«
ab öS 1.000,/Eur
72,67 Jahresbeitrag
»Freunde«
erhalten für die Förderung wissenschaftlicher Projekte des Arnold
Schönberg Center:
Belegexemplare von vier Journalen (Preliminary Inventory of Schoenberg
Correspondence; Schönberg und Wagner; Schönberg, Kandinsky,
Blauer Reiter und die Russische Avantgarde; Arnold Schönbergs Wiener
Kreis) Einzelverkaufspreis öS 1.651,/Eur 120,
freien Eintritt in alle Ausstellungen am Schönberg Center
10% Ermäßigung auf Eintrittspreise für alle Veranstaltungen
am Arnold Schönberg Center (Konzerte, Konzerteinführungen)
1 x 2 Freikarten für eine Veranstaltung/Jahr nach Wahl am
Schönberg Center (mit Voranmeldung bis 10 Tage vor der Veranstaltung
und nach Verfügbarkeit)
Einladungen zu Sonderveranstaltungen
10% Ermäßigung auf eigenproduzierte Shopwaren und Publikationen
(Postkarten, T-Shirts, »JASC«)
»Förderer
des Arnold Schönberg Center«
ab öS 13.760,/Eur
1.000, Jahresbeitrag
»Förderer«
erhalten für die Förderung wissenschaftlicher Projekte des Arnold
Schönberg Center:
alle Begünstigungen der »Freunde des Arnold Schönberg
Center«
freien Eintritt in alle Veranstaltungen am Arnold Schönberg Center
(Konzerte, Konzerteinführungen mit Voranmeldung bis 10 Tage vor
der Veranstaltung und nach Verfügbarkeit)
ein jährliches »Förderer«-Treffen mit der Stiftungspräsidentin,
Frau Nuria Schoenberg Nono
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