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Edition
9, April August 2001
Inhalt
Editorial
Studienreise Moskau
Aus dem Archiv
Briefwechsel der Wiener Schule
Pressestimmen
Avenir Foundation-Forschungsbeihilfe
Arnold-Schönberg-Institut
Symposium »Arnold Schönberg
und sein Gott«
Freunde/Förderer, Subskription
Ausgewählte
Neuerscheinungen
Editorial
Geschätzte Freunde des Arnold Schönberg Center,
sehr geehrte Damen und Herren!
Nach einem ereignisreichen Frühling setzt das Arnold Schönberg
Center das Jubiläumsjahr 2001 mit dutzenden Eigenprojekten und internationalen
Kooperationen fort.
So ist am Arnold Schönberg Center werktags die Multimediale Ausstellung
zu Leben und Werk Arnold Schönbergs (1874–1951) »Eine Ausstellung
zum Hören« geöffnet, die unseren Besuchern Einblick in
das Werk und die Gedankenwelt des so vielseitig interessierten Komponisten
gibt. Ein Audioführer bietet dazu Musikausschnitte und Schönberg-Interviews
sowie Einführungstexte – inzwischen in acht Sprachen. Die Konzertsaison
bietet zwei neue Abonnement-Reihen des aron quartett und des Ensemble
Wiener Collage sowie weitere Veranstaltungen am Schwarzenbergplatz und
im Schönberg-Haus in Mödling. Programmdetails entnehmen Sie
bitte dem beiliegenden Folder mit Bestellkarte.
Zugleich gehen Arnold Schönbergs Gemälde und Zeichnungen auf
Tournee: Das Rabalderhaus in Schwaz/Tirol präsentiert von 25. August
bis 20. September die vom Arnold Schönberg Center kuratierte Ausstellung
»Arnold Schönberg: der Komponist als Maler« mit Visionen,
Landschaften, Portraits und Bühnenbildentwürfen im Rahmen der
»Klangspuren Schwaz 2001« (www.klangspuren.at); eine große
Schönberg-Personalia findet zwischen 1. Oktober und 18. November
im KunstHaus Dresden unter dem Titel »Arnold Schönberg – Das
bildnerische Werk« statt, begleitet von Udo Zimmermanns »15.
Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik« mit dem Titel »Kunst
und Künstlichkeit« (www.zeitmusik.de), welche mehrere Schönberg-Veranstaltungen
bieten. Ab
28. November zeigt die Moskauer Tretjakow Galerie in einer Sonderausstellung
die Bilderwelt Arnold Schönbergs gemeinsam mit Werken Wassily Kandinskys
sowie geistesverwandter russischer Avantgarde aus eigenen Beständen.
Das Tschaikowsky Konservatorium, die Deutsche und die Österreichische
Botschaft sowie das Goethe-Institut Moskau ermöglichen an die 20
Begleitveranstaltungen. Programmdetails und das Angebot einer Studienreise
nach Moskau (29. November bis 2. Dezember) für Freunde des Arnold
Schönberg Center entnehmen Sie unserer website www.schoenberg.at,
ein Programmfolder wird nach Erscheinen auf Wunsch zugesandt. Schließlich
wird die Frankfurter Kunsthalle Schirn »Die Visionen des Arnold
Schönberg« zwischen 14. Februar und 28. April 2002 in einer
hochkarätigen Ausstellung mit vielseitigem Rahmenprogramm thematisieren.
Die Universidad de Valladolid veranstaltet Anfang November 2001 eine vom
Center inhaltlich betreute Schönberg-Ausstellung, Konzerte und ein
mehrtägiges wissenschaftliches Symposium, in dessen Mittelpunkt die
vielfältigen Beziehungen Arnold Schönbergs zu Spanien gezeigt
werden.
»Arnold Schönberg in Berlin«, eine am Center konzipierte
Dokumentation von Arnold Schönbergs Berliner Werk und Wirken zwischen
1901 und 1933, ist zwischen 28. Oktober
und 9. Dezember 2001 an der Akademie der Künste in Berlin zu sehen.
Bereits ab September werden in Berlin zahlreiche Schönberg-Projekte,
etwa im Rahmen der Berliner Festwochen, des neueröffneten Jüdischen
Museums in Berlin sowie des Berliner Ensembles realisiert. Detailinformationen
unter www.berlin.de/kultur.
Was Berlin bevorsteht, ist in Wien bereits im Frühjahr höchst
erfolgreich durchgeführt worden: Das Wiener »Schönberg
Festival« brachte mehr als 21.000 Besucher zu oftmals ausverkauften
Schönberg-Aufführungen in der ganzen Stadt. Begleitende Projekte
wie Symposium und Ausstellung »Arnold Schoenberg in America«
und der Sommerkurs der Yale University in Mödling und Wien waren
weitere Höhepunkte am Arnold Schönberg Center. Auszüge
aus dem Medienecho auf den Seiten 8/9.
Eine spannende Saison 2001/02 erwartet die Besucher des Arnold Schönberg
Center wie der vielen internationalen Veranstaltungen und der wissenschaftlichen
Projekte, etwa des Symposium »Arnold Schönberg und sein Gott«
im Juni 2002.
Ihr
Dr. Christian Meyer
Direktor
Studienreise nach Moskau anläßlich der Ausstellung
»Schönberg - Kandinsky« in der Tretjakow Galerie
29. November bis 2. Dezember 2001
Donnerstag, 29. November 2001
- Flug Wien Moskau 10.15 bis 14.55 Uhr
- Flughafen-Exklusivabfertigung
- Transfer zum Hotel Metropol *****
- VIP Check-In im Hotel
- Transfer zum Roten Platz
- Willkommenszeremonie und Private Führung in der Basilius Kathedrale
- Georgisches Abendessen mit Musik
- »Moskau bei Nacht«-Exkursion
Freitag, 30. November 2001
- 10.30 Uhr Transfer zur Tretjakow Galerie
- Private Führung durch die Ausstellung »Schönberg - Kandinsky«
- 15.00 Uhr Exkursion zum Kreml und Private Führung im Großen Kreml Palast
- 19.00 Uhr Transfer zur Deutschen Botschaft
- 19.30 Uhr Empfang in der Deutschen Botschaft
- 21.30 Uhr Transfer zum Hotel
Samstag, 1. Dezember 2001
- 10.30 Uhr Transfer zum Puschkin Museum
- Private Führung im Puschkin Museum
- 15.00 Uhr »Metro Exkursion«
- 16.30 Uhr Transfer zur Tretjakow Galerie
- 17.00 Uhr Lesung/Konzert: Dietmar Schönherr und Charles Brauer lesen
aus dem Briefwechsel Schönberg - Kandinsky; Konzert mit Mitgliedern der
Staatlichen Moskauer Philharmonie (Arnold Schönberg: Phantasy for Violin
with Piano Accompaniment op. 47, Ein Stelldichein, Fünf Klavierstücke
op. 23)
- 19.30 Uhr Transfer zum Hotel
Sonntag, 2. Dezember 2001
- 10.30 Uhr Besuch einer Kirche
- Flughafen-Transfer
- Flug Moskau - Wien 15.50 bis 16.45 Uhr
Gesamtpreis pro Person: öS 22.430/Euro 1.630/ca. US-$ 1.480
Im Preis inkludiert sind
- 3 Nächte im Doppelzimmer, Bad/Du und WC, Hotel Metropol *****, Frühstücks-Buffet
- Flug Wien - Moskau - Wien mit Austrian Airlines/Economy Class
- Transfers und Exkursionen im Deluxe Bus
- Deutsch/englisch sprechende Reiseleitung
- Besichtigungen, Abendessen, Abendempfang, Lesung/Konzert
- Steuern und Abgaben Einzelzimmerzuschlag: öS 4.720/Eur 343/ca. US-$
307 Zuschlag für Business Class-Flug: öS 18.000/Eur 1.308/ca. US-$ 1.169
Die Anreise ist auch von anderen Flughäfen möglich.
Reservierung und Buchung
Die Studienreise kann bis Dienstag, 9. Oktober 2001 gebucht werden. Die
Bezahlung auf das Konto bei der Bank für Arbeit und Wirtschaft, Bankleitzahl
14000, mit der Nummer 05410 912 912 lautend auf Arnold Schönberg Center
muß bis Montag, 15. Oktober 2001 eingelangt sein.
Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Frau Andrea Maurer (Telefon
01/712 18 88-15DW) zur Verfügung.
Aus dem Archiv
Das Arnold Schönberg Center stellt nicht nur als Standort des Schönberg-Nachlasses,
sondern auch als eine sich stetig erweiternde Sammlung von Primär-
und Sekundärquellen das weltweit umfassendste Archiv der Wiener Schule
dar. Die 1974
von unserer Vorgängerinstitution, dem Arnold Schoenberg Institute
an der University of Southern California in Los Angeles, initiierten »Satellite
Collections«, welche weltweit verstreute Schönberg-Quellen
aus privater und öffentlicher Hand der Forschung in Original oder
Kopie zentral zugänglich machen (ein Gesamtverzeichnis der bis dato
255 Collections
ist unter www.schoenberg.at/satellite/satellite_list.htm abrufbar), wurde
heuer um den in der Geschichte des Center bisher bedeutendsten Neuzugang
ergänzt: die Schönberg-Quellen der Wiener Universal Edition.
Schönbergs Hauptverlag, der 2001 sein 100jähriges Bestehen feiert,
stellt unserem Archiv die bislang im verlagseigenen Depot, der Musiksammlung
der Österreichischen Nationalbibliothek sowie der Wiener Stadt- und
Landesbibliothek aufbewahrten Quellen zu den bei der UE verlegten Werken
Schönbergs als Dauerleihgabe zur Verfügung; darunter nicht nur
autographe Reinschriften und Stichvorlagen, sondern auch Korrekturabzüge,
Kopistenabschriften, Bearbeitungen, Textmanuskripte und Libretti. Die
Quellen werden am Center zunächst konservatorischen Standards gemäß
archiviert und katalogisiert. Eine für das Digitalisierungsprojekt
des Center und die weltweite Verfügbarkeit der Schönbergiana
maßgebliche Vereinbarung ermöglicht die digitale Veröffentlichung
der Manuskripte über die Website des Arnold Schönberg Center.
Ein Infoticker auf der Hauptseite unserer Website www.schoenberg.at informiert
über den aktuellen Stand der digitalen Faksimilierung.
Arnold Schönbergs Beziehungen zur »Universal-Edition Actiengesellschaft«
gehen auf spätestens 1903/04 zurück, als er für den Wiener
Verlag die Klavierauszüge zu Schuberts »Entr’acts und Balletts
zum Drama Rosamunde«, Rossinis »Barbier von Sevilla«
und Lortzings »Waffenschmied« herstellte. Mit dem seit 1907
amtierenden Verlagsdirektor Emil Hertzka schloß Schönberg im
Oktober 1909 einen Vertrag ab, welcher der UE für eine Dauer von
zehn Jahren das Prioritätsrecht für »sämtliche musikalische
und musikalisch-dramatische Kompositionen« sicherte. Als erste von
der UE verlegte Eigenkompositionen Schönbergs folgten 1910 die Drei
Klavierstücke op. 11, danach die Übernahme des zunächst
im Selbstverlag gedruckten II. Streichquartetts op. 10 durch die UE sowie
1911 die Veröffentlichungen von »Pelleas und Melisande«
op. 5, den Orchesterliedern op. 8 und der »Harmonielehre«.
Zu den bei der UE in den folgenden Jahren bis zu Schönbergs Emigration
in die USA 1933 veröffentlichten Werken zählen u.a. die »Gurre-Lieder«,
die Lieder op. 12, 14 und 15, »Erwartung«, »Die
glückliche Hand«, »Herzgewächse«, »Pierrot
lunaire«, op. 19, 22 sowie op. 25–31, 33a und die Ausgabe von Arnold
Schönbergs »Texte«-Anthologie.
In einem »Versuch eines Nachrufs für Hertzka« blickte
Schönberg auf die – konfliktreich verlaufene – Beziehung zu seinem
im Mai 1932 verstorbenen Verleger zurück: »Ich glaube, getrennt
haben uns: Geschäfte, die er vielleicht machen musste, gleichviel:
ob ich das einsehe oder nicht. Man kann vielleicht einen Verlag nicht
anders aufbauen. Aber hier wurde Herzkas Vorzug zum Hindernis: Seine Natur
zwang ihn, alle geschäftlichen Verhältnisse auf Freundschaft
zu begründen. Aber Verleger und Autor können auf die Dauer nicht
Freunde sein.« (Das August-Heft der »Österreichischen
Musikzeitschrift« informiert ausführlich über Schönbergs
Beziehungen zur UE sowie deren Verlagsgeschichte; vgl. zudem die im Vorjahr
publizierte Festschrift
»Universal Edition 1901–2001«.)
Nachfolgende Schönbergiana aus dem Besitz der Univer-sal Edition
sind seit Juli 2001 am Arnold Schönberg Center zugänglich (die
in der Forschungsliteratur, vor allem den Kritischen Berichten der Schönberg-Gesamtausgabe
bislang gebräuchlichen Signaturen werden zur Identifikation beibehalten,
die Sigla ehemaliger Standorte bei Quellenangaben ebenfalls zitiert):
Werke von Arnold Schönberg
Verklärte Nacht op. 4
(Fassung für Streichorchester)
Erstdruck (Korrekturexemplar)
Pelleas und Melisande op. 5
Erstdruck mit autogr. Korrekturen; Stimmen; Klavierauszug (Schwarzschrift)
Sechs Orchesterlieder op. 8
Autographe Reinschrift
Kammersymphonie op. 9
Stichplattenabzüge; Klavierauszug (Handschrift Felix Greissle); Stimmen;
Erstdruck und Stimmen der Bearbeitung von Anton Webern
Kammersymphonie op. 9B
Schwarzschrift; Erstdrucke
(Korrekturexemplare)
II. Streichquartett op. 10
Klavierauszug, vierhändig
(Handschrift Felix Greissle)
II. Streichquartett op. 10, Entrückung, Litanei
Klavierauszüge (Handschriften Alban Berg)
II. Streichquartett op. 10
(Fassung für Streichorchester)
Stichplattenabzüge mit autogr. Korrekturen
Zwei Balladen op. 12
Autographer Titelentwurf
In diesen Wintertagen op. 14 Nr. 2
Autographe Reinschrift
Fünfzehn Gesänge aus dem
»Buch der hängenden Gärten« op. 15
Autographe Reinschrift
Erwartung op. 17
Stichplattenabzüge mit autogr. Korrekturen; Stimmen; Klavierauszug
(Handschrift Eduard Steuermann)
Die glückliche Hand op. 18
Autographe Reinschrift; Texttyposkript mit autogr. Eintragungen; Druckfahnen;
Erstdruck (Korrekturexemplar); Korrespondenz; Auszug für zwei Klaviere
zu vier Händen (Handschrift Felix Greissle); Klavierauszug, vierhändig
von Eduard Steuermann (Stichplattenabzüge); Chorpartitur; Stimmen
Herzgewächse op. 20
Klavierauszug (Handschrift Felix Greissle); Faksimile (Almanach »Der
Blaue Reiter«)
Pierrot lunaire op. 21
Erstdruck (Korrekturexemplar); Erstdruck (signierte Luxusausgabe); Stimmen
Vier Lieder für Gesang und Orchester
op. 22
Autographe Reinschrift; autogr. Particell; Stichplattenabzüge mit
autogr. Korrekturen (Partitur und Klavierauszug); Klavierauszug (Kopistenschrift);
Stimmen; Sonderdruck »Zeit Echo«
Suite für Klavier op. 25
Autographe Reinschrift
Bläserquintett op. 26
Autographe Reinschrift; Partituranalyse (Handschrift Julius Schloss);
Klavierauszug; Stimmen, Bearbeitung für Violine
bzw. Flöte und Klavier (Handschriften
Felix Greissle); Stimmen (Schwarzschrift)
Vier Stücke für gemischten Chor op. 27
Autographe Reinschrift; Erstdruck
Drei Satiren für gemischten Chor op. 28
Autographe Reinschrift; Erstdruck
Suite op. 29
Autographe Reinschrift; Erstdruck mit autogr. Korrekturen; Stimmen (Schwarzschrift);
Probedrucke
III. Streichquartett op. 30
Stichvorlage (Fotoabzüge) mit autogr. Korrekturen; Erstdruck (Korrekturexemplare)
Variationen für Orchester op. 31
Autographe Reinschrift; Erstdruck (Korrekturexemplare); Stichplattenabzug;
Fotokopie des Autographs mit autogr. Korrekturen; Stimmen
Von heute auf morgen op. 32
Libretto (Typoskript)
Klavierstück op. 33a
Autographe Reinschrift
Gurre-Lieder
Stichplattenabzüge mit autogr. Korrekturen; Schwarzschrift; Anweisungen
für den Stich; autogr. Retouchen und Korrekturen; Korrespondenz;
Erstdrucke; Stimmen; Erstdrucke und Stimmen der reduzierten Fassung
Lied der Waldtaube
Schwarzschrift; Stimmen
Die Jakobsleiter
Librettoerstdruck; Typoskriptvorlage; Druckfahnen; Probedrucke mit autogr.
Korrekturen
Bearbeitungen von Werken anderer Komponisten
J.S. Bach: Choralvorspiel »Komm, Gott, Schöpfer,
Heiliger Geist«
Autographe Reinschrift; Stimmen; Schwarzschriften
J.S. Bach: Choralvorspiel »Schmücke Dich,o liebe Seele«
Autographe Reinschrift; Stimmen; Schwarzschriften
J.S. Bach: Präludium und Fuge
Autographe Reinschrift; Stimmen (Handschrift Felix Greissle)
G.M. Monn: Cellokonzert
Autographer Klavierauszug
Schriften
Harmonielehre, 1911
Erstdruck (1911) mit autogr. Korrekturen; 3. Auflage (1922)
Die vereinfachte Studier- und Dirigierpartitur
Typoskript
Anweisungen für das Autographieren der Gurrelieder-Stimmen
Autograph
Das Komponieren mit selbständigen Stimmen
Autograph
Entwurf für ein Notenpapier
Autograph
Texte (1926)
Typoskriptvorlage; Fahnenabzüge; Probedrucke mit
autogr. Korrekturen
Therese Muxeneder, Archiv
Archiv-Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 9–17 Uhr, feiertags sowie 2. November,
24., 27., 28. und 31. Dezember 2001 geschlossen.
Information: (+43/1) 712 18 88-30 und 31 DW
archiv@schoenberg.at
Opening hours of the Archive:
Monday through Friday 9 am to 5 pm, closed on legal holidays and
on 2 November, 24, 27, 28 and 31 December 2001.
Information: (+43/1) 712 18 88/ext. 30 and 31
archiv@schoenberg.at
Briefwechsel der Wiener Schule
Seit 1995 wird am Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin,
die Edition der »Briefwechsel der Wiener Schule« herausgegeben.
Als erster Band konnte die Korrespondenz Alexander Zemlinskys mit Schönberg,
Webern, Berg und Schreker (herausgegeben von Horst Weber) vorgelegt werden;
ein weiterer Band mit Briefen von und an Edward Steuermann (herausgegeben
von Dorothee Schubel) steht unmittelbar
vor der Fertigstellung. Für die Zukunft wurde nun die Arbeit auf
eine neue Grundlage gestellt: Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
ist eine hauptamtliche Fachredaktion eingerichtet worden, die sich insbesondere
den »Hauptbriefwechseln«, d.h. der zwischen Schönberg,
Webern und Berg geführten Korrespondenz, widmen wird. Der Berliner
Fachredaktion gehören – unter Leitung des Herausgebers der Reihe,
Thomas Ertelt – Simone Hohmaier und Andreas Meyer an. Eine direkte Zusammenarbeit
besteht mit den externen Herausgebern, die jeweils einen der vorgesehenen
Teilbände verantwortlich betreuen: Juliane Brand und Christopher
Hailey (Schönberg–Berg), Regina Busch (Schönberg–Webern) und
Rudolf Stephan (Webern–Berg). Neben der philologischen Aufarbeitung ist
eine sorgfältige und eingehende Kommentierung geplant.
Anfragen können gerichtet werden an das Staatliche Institut
für Musikforschung, Tiergartenstraße 1, D-10785 Berlin, oder
per e-mail an ertelt@sim.spk-berlin.de.
Pressestimmen
Zur profunden Ausstellung
»Arnold Schoenberg in America«
… Zudem gibt es Dokumente und Hörbeispiele zu Schönbergs Spätwerk.
Der Besucher kommt auch wieder an Schönbergs Arbeitszimmer vorbei,
das als Dauerattraktion des Schönberg Centers zu bezeichnen ist.
Schließlich darf man sich noch in das bildnerische Werk des Meisters
vertiefen – in Karikaturen und Selbstporträts (die Augen!). Und auch
in die Totenmaske des Komponisten, die Anna Mahler am 14. Juli 1951
in Los Angeles abgenommen hat.
L. Tosic, Der Standard, 13. März 2001
Das Arnold Schönberg Center in Wien veranstaltet
zum 50. Todestag des revolutionären Zwölftöners ein Megafestival
... Nuria Schoenberg Nono begrüßt die Heimholung des Nachlasses
ihres Vaters aus Los Angeles nach Wien, obwohl Arnold Schönberg 1933
von den Nazis vertrieben worden war. »Es ist wichtig, daß
sein Nachlaß in Wien gelandet ist, weil er hier geboren wurde und
aus dieser Tradition kommt. Hitler hätte nicht gewollt, daß
Schönberg in Wien präsent ist, auch deshalb finde ich es richtig,
daß mein Vater hier ist.« … Die Verfolgung der »entarteten
Kunst« durch die Nazis sei, so Nuria Schoenberg Nono, wesentlich
schuld an den Verständnisschwierigkeiten bei Neuer Musik bis heute.
»Die Entwicklung wurde abgeschnitten, man mußte nach dem Krieg
von vorne beginnen. Es ist schon eigenartig, daß man von Schönbergs
Musik immer noch als Neuer Musik spricht, obwohl er seit fünfzig
Jahren tot ist.«
E. Hirschmann, Format, 23. April 2001
Schönberg und die Jugend
... Es war wohl die richtige Entscheidung, das Eröffnungskonzert
mit der Jungen Philharmonie Wien einem Jugendorchester anzuvertrauen.
Nuria Schoenberg Nono wagte in ihrer Eröffnungsrede einen positiven
Blick in die Zukunft – nicht nur in Hinblick auf die jungen Musiker, sondern
auch auf die Interpretations-praxis. Schönberg-Interpreten seien
heute endlich nicht nur an der Konstruktion, sondern am emotionalen Gehalt
der Musik interessiert. … Mit bewundernswerter Gelassenheit arbeitete
sich der junge Cellist Thomas Carroll durch das unverschämt schwere
Stück ... Arturo Tamayo leitete mit großer Ruhe und Umsicht
das ambitionierte Orchester.
R. Elstner, Wiener Zeitung, 23. April 2001
Virtuose Würdigung
… Virtuos und äußerst effektvoll realisierten Maestro Mehta
und die Musiker die so komplexe Partitur; die perfekte Akustik des Centers
ließ viele Details ungemein plastisch wirken. Eine noch härtere
Interpretation wäre denkbar, eine gefühlvollere wohl nicht.
...
P. Jarolin, Kurier, 23. April 2001
Als wär’s ein Stück von Schubert …
... Die feine flexible Stimme Margarete Jungens und die pointierte Brillanz
des Ensemble Wiener Collage vereinten sich im Schönberg Center zu
einer atmosphärisch dichten Aufführung des »Pierrot lunaire«,
bei der stets der richtige Ton zwischen somnambuler Dekadenz und expressionistischer
Schärfe getroffen wurde. Zubin Mehta … realisierte nach der Pause
mit seinen »Kollegen« jene klanggesättigt dichte, bei
aller Impulsivität doch auch präzise Lesart der 1. Kammersymphonie
...
als Herzstück des Programms im wörtlichen
Sinn: Denn die 15 philharmonischen Herren spielten mit so begeisterter
Emphase, als wär’s Mozart, Schubert oder Strauss.
W. Weidringer, Die Presse, 23. April 2001
Symphonische Jugenderinnerungen
Der Tod überschattete gewissermaßen den Todestag: Eine Schweigeminute
für Giuseppe Sinopoli leitete das Konzert im Schönberg Center
ein ... Zubin Mehta war anwesend, und Sinopolis Tod überschattete
auch die Feierlichkeiten um den Dirigenten. … Im Schönberg Center
wurde der Swarowsky-Schüler an seine Wiener Studienzeit erinnert.
Er dirigierte jenes Werk, für das er vom Lehrer für seinen ersten
öffentlichen Konzertabend vorbereitet wurde – die Kammersymphonie
op. 9, und man durfte an Worte Schönbergs denken: »Das Kunst-
werk ist ein Labyrinth, an dessen jedem Punkt der Kundige Ein- und Ausgang
weiß, ohne
daß ihn ein roter Faden leitet.«
L. To`´si´c, Der Standard, 23. April 2001
»Ehrenmitglied« Mehta, Philharmoniker
Zu einem Höhepunkt der Mehta-Feiern wurde der Samstagabend im Schönberg
Center unter der Patronanz von Schönberg-Tochter Nuria und mit Promi-Andrang
(Schönberg Center-Mentorin Contessa Yoko Ceschina, Botschafter, Kulturpolitiker,
Künstler). Eine Erinnerung an Mehtas Anfänge, als er vom berühmten
Hans Swarowsky für sein Debüt vorbereitet wurde ... Das hervorragend
studierte Ensemble Wiener Collage führte den »Pierrot«
auf; effektvoll Margarete Jungens Rezitation, der man Lust an den bizarren
Texten Girauds und an Schönbergs exaltierter Sprachgestik anmerkte.
René Staar (Violine) und Johannes Marian (Klavier) demonstrierten
mit der »Phantasy« (1949) Schönbergs Ideen von musikalischer
Freiheit. Unter Hochspannung geriet die Wiedergabe der 1. Kammersymphonie:
Selten hört man die Schichten so durchsichtig und in den Aufschwüngen
so schön ausbalanciert. …
K. Roschitz, Kronen Zeitung, 23. April 2001
Ein Komponist und seine politischen Visionen
... Im Zeichen der Beschäftigung mit dem Judentum steht eine Reihe
wichtiger Werke, zum Beispiel die Oper »Moses und Aron«, an
der Schönberg 1926 bis 1932 arbeitete. Kaum bekannt ist freilich
das Werk, das der Oper vorausging. Es handelt sich um das Schauspiel »Der
biblische Weg« – ein Stück in drei Akten, das nie gespielt
oder auch von der Forschung nur am Rand berücksichtigt worden ist.
... Und nun wurde es – im Rahmen einer szenischen Lesung bei den
Wiener Festwochen – sozusagen zur Uraufführung gebracht. …
Mit welcher intellektuellen Brillanz und welcher Emphase Schönberg
die Fragen des Judentums verfolgte – die beiden Abende ließen es
sinnreich und eindrücklich nachvollziehen.
P. Hagmann, Neue Zürcher Zeitung,
9./10. Juni 2001
Schönberg Festival: Bornstein
... Charles Zacharie Bornsteins Orchestrierung der »Drei Klavierstücke«
(op. 11) wurden im Musikverein unter seiner Leitung vorgestellt. Nicht
der einzige Erfolg des Abends! Musiker und Publikum bekommen mit dem reinen
Schönberg-Programm keine leichte Kost serviert. Erwin Ortner eröffnet
mit »Drei Chören« (op. 50), bei denen der Schoenberg
Chor durch seine hervorragende Qualität besticht. Darauf übernimmt
Bornstein das Steuer: die Kammersymphonie Nr. 2 bietet reichlich Gelegenheit,
feine Klangfarbenkunst zu zeigen. Interessant die Instrumentierung der
Klavierstücke – Bornstein gelingt es absolut stilgenau zu arbeiten.
Als wär’s Schönberg authentisch! Beim Violinkonzert dann
Hochleistungsmusizieren: Ernst Kovacic beweist Virtuosenqualität,
lotet Inhalte neu aus und übt mit seinem Spiel geradezu hypnotische
Wirkung aus. ...
O. Lang, Kronen Zeitung, 21. Juni 2001
Großes Fest für Wien
Es war ein großer Abend für die Universität, für
Schönberg, für den Geiger Ernst Kovacic und für Wien. Die
Reihenfolge läßt sich variieren. Unbestritten bleibt die Tatsache,
daß ein reines Schönberg-Programm im Wiener Musikverein Jubel
provozierte. … 1934, in der amerikanischen Emigration entstand sein »Violinkonzert«,
eines der anspruchsvollsten überhaupt. Spielt es Ernst Kovacic, atmet
es nahezu romantische Vitalität. ... Einen sechsten Finger wünschte
Schönberg den Interpreten,
Kovacic hatte ihn nicht nötig. Ebenso scheinen die jungen Musikstudenten
des »Hochschul-Symphonieorchesters« mit der Zweiten Wiener
Schule aufgewachsen zu sein. Ohne auf analytische Transparenz zu verzichten,
eroberten sie unter Charles Zacharie Bornstein, die Sinnlichkeit zurück.
... Außerordentlich.
H. Hebling, Kurier, 19. Juni 2001
Avenir Foundation-Forschungsbeihilfe
Die Arnold Schönberg Center Privatstiftung fördert wissenschaftliche
und archivarische Forschung durch die Vergabe von Forschungsbeihilfen.
Empfänger der Beihilfen werden am Arnold Schönberg Center arbeiten
und beziehen eigene Projekte unmittelbar auf Arnold Schönbergs Leben
und Werk.
Eine Forschungsbeihilfe gilt für zwei Wochen und umfaßt
– Wohnmöglichkeit im Schönberg-Haus in Mödling während
des zweiwöchigen Forschungsaufenthaltes (bei größerem
Projektumfang besteht die Möglichkeit der Verlängerung um weitere
zweiwöchige Forschungsperioden)
– Netzkarte für öffentliche Verkehrsmittel in Wien und Mödling
– Tagesdiäten in Höhe von öS 300/Eur 21,80
– Reisekostenzuschuß nach und von Wien
– Nutzung der Infrastruktur von Archiv und Bibliothek des Arnold Schönberg
Center. Informationen über den Sammlungsbestand und die Einrichtungen
des Center können über die Website www.schoenberg.at abgerufen
werden.
Anträge für Forschungsbeihilfen werden schriftlich an die Direktion
des Arnold Schönberg Center gestellt:
All written applications for Research Grants should be sent to:
Arnold Schönberg Center Privatstiftung
Dr. Christian Meyer, Direktor
Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien
e-mail: meyer@schoenberg.at
Fax: (+43/1) 712 18 88-88
Anträge werden innerhalb von drei Monaten nach Einlangen bearbeitet.
Dem Antrag sind
beizufügen:
– Projektbeschreibung
– Curriculum vitae
– Empfehlungsschreiben der Schule/Universität
(nur Studenten)
Aktivitäten des Arnold-Schönberg-Instituts der
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Am 20. Juni verstarb in Belleville/Ontario (Kanada) der am 12.
März 1912 in Wien geborene Pianist und Klavierpädagoge Karl
Steiner, Schüler von Olga Novakovic (eine der Haupt-interpretinnen
des Wiener Schönberg-Kreises) und seit seiner Studienzeit selbst
bedeutender Interpret der Musik der Wiener Schule. Steiner, der 1939–1949
in Shanghai und dann bis vor kurzem in Montreal lebte, war in beiden Städten
der erste, der die Musik Schönbergs, Bergs und Weberns, aber auch
Werke von Apostel, Jelinek oder Schloss zur Aufführung brachte. In
Montreal lehrte er viele Jahre an der McGill University. 1997, und dann
noch 2000, hielt er am Schönberg-Institut der Universität lnterpretationskurse
zur Klaviermusik der Wiener Schule, und noch im Februar dieses Jahres
gab er (gemeinsam mit Institutsleiter Hartmut Krones) an der University
of New Orleans zwei Master Classes. Mit Karl Steiner hat uns einer der
letzten lebenden Interpreten aus dem Kreis der Wiener Schule verlassen.
Vom 1. bis 6. Mai veranstaltete das Schönberg-lnstitut gemeinsam
mit dem Arnold Schönberg Center das große internationale Symposium
»Arnold Schoenberg in America«. In der Nachfolge des erfolgreichen
Hans Keller – Symposium (23. und 24. April 2001) plant das Arnold-Schönberg-Institut
eine Reihe weiterer gemeinsamer Projekte mit anderen Instituten der Universität.
Zusammen mit dem Institut für Musikanalytik (dem Mitveranstalter
des KeIIer – Symposium) unterstützt das Schönberg-lnstitut eine
Publikation von Kellers deutschsprachigen Schriften sowie die von Gerold
W. Gruber geplante Edition von Schönbergs Gesammelten Schriften.
Im Wintersemester veranstaltet Gastprofessor Christopher Hailey gemeinsam
mit Reinhard Kapp vom Institut für Musikgeschichte ein Forschungsseminar,
das sich mit dem Thema »Schönberg und die Neue Sachlichkeit«
beschäftigen wird. Weitere Seminarangebote sind eine Veranstaltung
zu Schönbergs Briefwechsel sowie ein Repertoirekunde-Kurs zur Wiener
Klaviermusik des frühen 20. Jahrhunderts.
Hartmut Krones hielt im Sommersemester folgende Vorträge zu
Themen aus dem Bereich der Wiener Schule: »Schönbergs ›Pierrot
lunaire‹ und das Wort-Ton-Verhältnis in der Musik des 20. Jahrhunderts«
(Universität Freiburg) sowie »Zum Briefwechsel emigrierter
Schüler der Wiener Schule« (Universität Chemnitz).
Weiters waren Christopher Hailey und Matthias Schmidt bei einem
aus Anlaß des 50. Todestages von Arnold Schönberg veranstalteten
internationalen Symposium in Tokio (Japan) mit Vorträgen vertreten.
Christopher Hailey wird darüber hinaus beim Brahms-Fest in Mürzzuschlag
und bei den »Klangspuren Schwaz« (beide September 2001) weitere
Vorträge im Zusammenhang mit Schönberg halten. Schließlich
gibt Christopher Hailey in Zusammenarbeit mit Juliane Brand den vollständigen
Briefwechsel zwischen Alban Berg und Arnold Schönberg im Rahmen der
»Briefwechsel der Wiener Schule« (SIM Berlin) heraus.
Arnold-Schönberg-Institut der Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien
c/o Arnold Schönberg Center
Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien
Eingang: Zaunergasse 1–3
Telefon: (+43/1) 712 18 88-17 und 18 DW
Symposium »Arnold Schönberg und
sein Gott«
Call for papers
Im Juni 2002 veranstaltet das Arnold Schönberg Center in Kooperation
mit dem Arnold-Schönberg-Institut der Universität für Musik
und darstellende Kunst Wien ein Symposium zum Thema »Arnold Schönberg
und sein Gott« und lädt hiermit zur Anmeldung von Referaten
ein.
Die erwünschten Beiträge betreffen Arnold Schönbergs
Religiosität und Ethik, seine jüdische Identität, seine
Schriften zum Judentum sowie darauf Bezug nehmende Kompositionen. Die
musikwissenschaftlichen Beiträge werden durch musikalische Aufführungen
und Kurzpräsentationen von Quellen aus dem Schönberg-Nachlaß
ergänzt.
Referatanmeldungen mit Abstracts von ca. 30 Zeilen werden
bis spätestens Ende Dezember 2001 erbeten an:
Arnold Schönberg Center Privatstiftung
Dr. Christian Meyer, Direktor
Schwarzenbergplatz 6 , A-1030 Wien
e-mail: meyer@schoenberg.at
Fax (+43/1) 712 18 88-88
»Freunde« und »Förderer«
des Arnold Schönberg Center
Seit der Eröffnung des Arnold Schönberg Center in Wien im März
1998 hat sich unsere Stiftung zu einem Zentrum der Schönberg-Forschung
sowie zu einem der nteressantesten Wiener Veranstaltungs- und Ausstellungsorte
entwickelt.
Von Beginn an haben auch private Sponsoren unsere Arbeit finanziell unterstützt.
Dies wurde möglich, da das Arnold Schönberg Center über
einen steuerbegünstigten Status sowohl in Österreich als auch
in den USA verfügt. Spenden an unsere Stiftung können von der
Einkommenssteuer abgesetzt werden.
Im Frühjahr 2000 hat das Arnold Schönberg Center in Wien
in Fortsetzung der »Friends of the Arnold Schoenberg Institute«
in Los Angeles die »Freunde des Arnold Schönberg Center«
ins Leben gerufen und wirbt um Mitglieder, welche die wissenschaftliche
Arbeit des Center unterstützen.
Mit einem Jahresbeitrag von mindestens öS 1.000/ Eur 72,67
wird man »Freund des Arnold Schönberg Center«, mit mindestens
öS 13.760/Eur 1.000 Jahresbeitrag erhält man den Status eines
»Förderers des Arnold Schönberg Center«. »Freunde«
und »Förderer« informieren wir regelmäßig
über die wissenschaftlichen Projekte des Arnold Schönberg Center.
Für nähere Informationen steht Ihnen Frau Andrea Maurer
gerne zur Verfügung: Telefon (+43/1) 712 18 88-15 DW
e-mail: maurer@schoenberg.at
Subskription »Journal of the Arnold
Schönberg Center«
und Sonderpublikationen
Mit unserem wissenschaftlichen Periodikum setzen wir die 1976 in
Los Angeles begonnene Reihe »Journal of the Arnold Schoenberg Institute«
fort. Die bislang erschienenen Jahrgänge des Journals sind – mit
Ausnahme weniger bereits vergriffener Nummern – nach wie vor über
das Arnold Schönberg Center zu beziehen.
In der Subskription sind im laufenden Jahr nachstehende Publikationen
enthalten, welche für Subskribenten mit 10%igem Sonderrabatt am Arnold
Schönberg Center bezogen werden können:
Arnold Schönberg in Berlin – Bericht zum Symposium 2000
JASC 3/2001 (öS 495/Eur 35,97)
Arnold Schoenberg in America – Bericht zum Symposium 2001 JASC 4/2001
(erscheint im Dezember 2001, öS 495/Eur 35,97)
In den kommenden Jahren wird sich das JASC weiterhin an der Jahresthematik
des Center orientieren und ein- bis zweimal jährlich erscheinen.
Die »Journals of the Arnold Schönberg Center« und die
Sonderpublikationen sind für Subskribenten zu ermäßigten
Preisen erhältlich.
Vorschau 2002:
Arnold Schönberg und sein Gott – Bericht zum
Symposium 2002, JASC 5/2002 (öS 495/Eur 35,97)
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