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Arnold
Schönberg
(1874 1951) |
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Wassily
Kandinsky
(1866 1944) |
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| 1908 |
Komposition
des 2. Streichquartetts op.
10 mit Gesang in den letzten zwei Sätzen. |
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Bekanntschaft
mit dem Komponisten Thomas von Hartmann.
Erste Bühnenkompositionen
und -experimente mit Malerei, Musik und Tanz.
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| 1909 |
Arbeit
am Text zum Musikdrama
Die Glückliche Hand |
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| März
1909 |
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Arbeit
an der Bühnenkomposition
Der gelbe Klang |
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| Juni 1910 |
Text
der Glücklichen Hand
fertig- gestellt, erste Skizzen zur Komposition |
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| 1910 |
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Fertigstellung
des Textes
Über das Geistige in
der Kunst |
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| September 1910 |
Beginn der Erstniederschrift
der Musik zur Glücklichen Hand |
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2. Januar
1911 |
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Besucht
ein Konzert
mit Schönberg- Kompositionen in München, bald darauf entsteht
die Impression III (Konzert) |
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| 18. Januar
1911 |
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Nimmt
zwei Wochen nach dem Konzert Kontakt
zu Schönberg auf. |
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| 24. Januar
1911 |
Beantwortet
sofort Kandinskys Brief; Beginn des regen Briefwechsels,
der bis 1914 anhält. |
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| 26.
Januar 1911 |
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Bestellt Schönbergs
Artikel Über Oktaven-
und Quintenparallelen aus der Zeitschrift »Die Musik«,
ein Vor- abdruck aus Schönbergs Harmonie- lehre.Übersetzt
und kommentiert einen Teil desselben für einen russischen Ausstellungskatalog. |
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| Juni 1911 |
Text
der Glücklichen Hand
wird in der Zeitschrift »Der Merker« veröffentlicht. |
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Erste
Pläne zum Almanach
»Der Blaue Reiter«,
weiht den Maler Franz Marc in diese ein. |
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| August
/ September 1911 |
Schönberg
verbringt mit seiner Familie den Sommer in Berg am Starnberger See,
in der Nähe von Kandinskys Sommersitz in Murnau. Nachdem ein
geplantes Treffen in Murnau nicht realisiert werden kann, besucht
Kandinsky Schönberg am 29. August 1911 in Berg. Ein zweites Treffen,
bei dem auch Franz Marc anwesend ist, findet am 14. September 1911
in Murnau statt. |
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Schönberg
ist im provisorischen Inhaltsverzeichnis [Seite 1
2]
des Almanachs »Der Blaue Reiter« im Musikteil mit einem
Artikel Neue Musik und im Bühnenteil mit Über
»Glückliche Hand« vertreten. |
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Zusammen
mit Marc intensive Arbeit am Almanach.
Schreibt an dem Essay Über
Bühnenkomposition,
der als Vorwort für Der
gelbe Klang gedacht ist.
Malt in diesem Jahr sein erstes abstraktes
Ölbild: Bild mit rotem Fleck.
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| Oktober
1911 |
In einer
handschriftlichen Verlagsanzeige [Seite 1
2]
zum Almanach ist Schönberg nur noch mit einem Artikel Die
Stilfrage aufgeführt. |
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Kandinsky
bittet Schönberg, ihm den Kontakt zu Oskar Kokoschka zu vermitteln,
außerdem Bestellung von Schönbergs Artikel Probleme
des Kunstunterrichts.
Fragt Schönberg wiederholt nach Artikel
und Klavierstück für den Almanach.
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| November
1911 |
Schönberg
plant, einen seiner Vorträge vom Stern'schen Konservatorium für
den Almanach umzuarbeiten.
Berichtet Kandinsky nach dem Besuch der Ausstellung
über seinen Eindruck
von dessen Bildern.
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Vierte
Ausstellung der Neuen Sezession in Berlin, darunter werden auch Werke
von Kandinsky und Münter gezeigt. |
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| 2. Dezember
1911 |
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Die Neue
Künstlervereinigung München bricht auseinander,
Austritt von Kandinsky, Marc u.a. |
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9.
Dezember
1911 |
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Kandinskys Schrift
Über das Geistige in
der Kunst erscheint im Piper-Verlag, datiert mit 1912. Kandinsky
sendet sofort ein Exemplar an Schönberg. |
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| 14. Dezember
1911 |
Schönberg
liest sofort in Kandinskys Schrift und bestätigt
die darin niedergelegten Farb-Klang-Vergleiche.
Plant 4-5 Seiten Musik für den Almanach.
Sendet Kandinsky seine Harmonielehre mit
einem Widmungsfoto.
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| 18. Dezember
1911 |
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Eröffnung
der ersten Ausstellung
»Der Blaue Reiter« in der Münchener Galerie Thannhauser;
unter anderem mit vier Bildern von Schönberg:
Gehendes
Selbstportrait, Selbstportrait,
Nächtliche
Landschaft, Der
Rote Blick. |
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| Mitte
Januar 1912 |
Sendet
den Artikel Das Verhältnis
zum Text für den Almanach. Erhält in Berlin Besuch
von Franz Marc. |
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Bis 1912
Ausarbeitung des Textes
Der gelbe Klang.
Die erste Ausstellung »Der Blaue Reiter«
wird in Köln gezeigt.
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| Anfang
Februar 1912 |
Sendet
die Komposition Herzgewächse
op. 20 (für Sopran, Celesta, Harmonium und Harfe) für
den Almanach. |
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| 12.
Februar 1912 |
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Zweite
Ausstellung »Der Blaue Reiter« mit Aquarellen und Graphiken
in der Münchener Kunsthandlung Goltz. |
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| Ende Februar
1912 |
Schönberg
erhält die von Alban Berg herausgegebene Festschrift Arnold
Schönberg, darin der Artikel Kandinskys Die
Bilder. |
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| März
1912 |
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Einladung
an Schönberg zur Teilnahme an der »Sturm- Ausstellung«
in Berlin ein, dieser lehnt
ab, da er denkt, daß er als Laie nicht in der Gesellschaft
von Profis ausstellen kann. Eröffnung der Ausstellung am 12.
März. |
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| 11. Mai
1912 |
Der »Blaue
Reiter«-Almanach erscheint im Münchener Piper-Verlag. |
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| 19. August
1912 |
Schreibt
ausführlich über seine Meinung
zum Almanach, besonders zu Kandinskys Bühnenkomposition
Der gelbe Klang. Betont
Nähe des Vorwortes und seines eigenen Artikels Das
Verhältnis zum Text. |
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| Oktober
bis Mitte Dezember 1912 |
Schönberg
reist Mitte Dezember nach St.
Petersburg, um dort bei den Siloti-Konzerten Pelleas und Melisande
zu dirigieren. Trifft auf Anraten Kandinskys Nikolaj
Kulbin. |
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Kandinsky
hält sich in Odessa und Moskau auf. |
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| Sommer
1913 |
Wiederaufnahme
der Arbeit an der
Glücklichen Hand. |
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| November
1913 |
Komposition
Die Glückliche Hand wird fertiggestellt (Uraufführung
1924 in Wien). |
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| Frühjahr
1914 |
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Pläne
zu einem zweiten Almanach
mit dem Arbeitstitel »Das neue Theater«; Schönberg
wird zur
Mitarbeit eingeladen. |
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| Sommer
1914 |
Gemeinsamer
Urlaub in der Nähe von Murnau. |
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| Ausbruch
des Krieges |
Schönberg
kehrt von Berlin nach Wien zurück. |
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Kandinsky
geht über die Schweiz zurück nach Moskau. |
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| 1921 |
Erste
Anwendung der »Methode
zur Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen«
in der Klaviersuite op. 25. |
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| Juli 1922 |
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Kandinsky
kontaktiert erneut
Schönberg. |
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| April 1923 |
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Lädt Schönberg
zur Mitarbeit am Weimarer
Bauhaus, wo er seit 1922 selbst lehrt, ein. |
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| Mai 1923 |
Schönberg
kündigt Kandinsky die Freundschaft,
da ihm antisemitische Äußerungen Kandinskys zugetragen
wurden. |
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| 1926 |
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Punkt
und Linie zu Fläche erscheint in den Bauhaus-Schriften, damit
liefert Kandinsky eine theoretische Begründung seiner geometrischen
Konstruktionen. |
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| Sommer
1927 |
Während
eines Urlaubes zufälliges Wiedersehen
in Pörtschach am Wörthersee, danach nur noch Austausch einiger
weniger Briefe. |