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Ausstellungen
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Schönberg,
Mahler, Zemlinsky, Schreker
13. Mai 14. September 2003
Fotos der Ausstellung |
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Arnold Schönbergs Vision, Gustav Mahler
sei »ein Heiliger«, bildet in der 7. Sonderausstellung am Arnold Schönberg
Center den Ausgangspunkt einer Spurensuche freundschaftlicher und
künstlerischer Begegungen von vier herausragenden Wiener Komponisten
zwischen Romantik, Fin-de-Siècle und Expressionismus.
In einer umfangreichen multimedialen Schau von biographischen Dokumenten,
Musikhandschriften, Gemälden sowie historischen Bild- und Tondokumenten
wird der Aura einer der bedeutendsten Epochen Wiener Kulturgeschichte
nachgespürt.
Gustav Mahler war um 1900 gemeinsamer Bezugspunkt einer jungen, progressiven
Komponistengeneration. An zahlreichen Dokumenten aus dem Nachlaß Schönbergs
läßt sich Mahlers Bedeutung als Leitbild eindrucksvoll nachvollziehen.
Die Ausstellung erlaubt Einblicke in die Genese von Schönbergs berühmten
Mahler-Vortrag, zeigt sein Engagement zur Gründung eines internationalen
Mahler-Bundes, beleuchtet Reaktionen auf Kritik an dem verehrten Meister
und läßt seinen Lebensweg im Zeichen Mahlers verfolgen. Partituren
von Mahlers Hand zählen zu den Höhepunkten der Präsentation.
Alexander Zemlinsky war es, der Schönberg mit Mahler in Kontakt brachte.
Obwohl Zemlinsky nur vier Jahre älter als Schönberg war, bezeichnete
dieser ihn als seinen einzigen wirklichen Lehrer. Beide verband eine
Jahrzehnte überdauernde Freundschaft. Neben zahlreichen Originalmanuskripten
werden vor allem Portraits Schönbergs von Zemlinsky und dessen Schwester
Mathilde, Schönbergs Ehefrau, gezeigt.
Franz Schreker war als jüngster der vier Komponisten auch fraglos
der zu Lebzeiten erfolgreichste. Die Verbreitung seiner Opern übertraf
selbst die Popularität Gustav Mahlers. Schreker setzte sich vehement
für seine Freunde und Kollegen ein. Als Leiter des Wiener Philharmonischen
Chores bestritt er 1912 die Erstaufführung von Schönbergs Chorstück
»Friede auf Erden«, 1913 die Uraufführung der »Gurrelieder« im Wiener
Musikverein. Arnold Schönberg dankte mit zahlreichen Texten, in welchen
er seine Wertschätzung für Schreker hervorhebt, sowie mit bildnerischen
Werken, die erstmals in Wien zu sehen sind. |
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Eintrittspreise (inklusive Audioführer)
Erwachsene: Eur 5,10
Gruppen ab 10 Personen/Pers.: Eur 3,60
Schüler, Studenten, Lehrlinge, Arbeitslose, Präsenz- und Zivildiener,
Senioren, behinderte Menschen und ÖKS Club Mitglieder: Eur 2,50
Gruppen (Schüler, Studenten) ab 10 Personen/Pers.: Eur 1,50
Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.
10 % Ermäßigung: Wien-Card, Kultur Am.Puls-Karte, Club Ö1-Mitglieder.
Führungstermine für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung:
Tel. (+43/1) 712 18 88-30 DW
Führung/Pers.: Eur 1,50 |
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