Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr. 2 (in es-Moll) für zwei Klaviere op. 38B (1941–1942) [Chamber symphony No. 2, version for two pianos]
Sources

A Transparentreinschrift, autograph.
Im Besitz des G. Schirmer Verlags, New York.

41 Einzelblätter aus Lichtpauspapier (quer 265x385 mm). Alle Blätter auf der Vorderseite mit schwarzer Tusche beschrieben; durchlaufende handschriftliche Paginierung (die ungeraden Zahlen oben rechts, die geraden oben links auf der Seite).
S. 1 oben Titel: CHAMBER SYMPHONY No. 2 BY ARNOLD SCHOENBERG VERSION FOR TWO PIANOS OP. 38 B, unten rechts (ebenso am Fuß der Seite 419): COPYRIGHT 1942 BY ARNOLD SCHOENBERG; S. 12 am Ende der ersten Akkolade (d.h. am Ende des 1. Satzes) Datumsvermerk: XII, 25, 1941; S. 41 rechts unten schräggestellt
Schlußvermerk: finished /Brentwood park / January 12, 1942 / Arnold Schoenberg, darunter handschriftliche Adresse: ARNOLD SCHOENBERG / 116, N. ROCKINGHAM AVENUE / BRENTWOOD PARK / LOS ANGELES, CALIFORNIA.

Auf jeder Seite sind je zwei vierzeilige Akkoladen notiert; auf S. 1 vor der ersten, auf den Seiten 2-14 vor beiden Akkoladen ist die Zuweisung an die Spieler durch I und II gegeben. Handschriftliche Numerierung der Takte.


B Lichtpausfaksimile der Reinschrift A
Arnold Schönberg Center, Wien (Nachlaß Schönberg, MS 42, Archivnr. 31-51)

Archiv-Nr. 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51

(Archivnummern auf den handschriftlich numerierten Seiten 1, dann 2, 4, 6, etc.)

41 Einzelblätter (quer 265x385mm); ungebunden.

Zwei Bleistiftkorrekturen (vgl. die Textkritischen Anmerkungen zu T. 23 und T. 114).

 

C Lichtpausfaksimilie der Reinschrift A.
Kranichsteiner Musikinstitut der Stadt Darmstadt (Signatur: A Schoe 24a 13465/60a).

21 Blätter = 42 Seiten (quer 261 x 385 mm); gebunden in zwei schwarze Kaliko-Kartonblätter, die durch schwarze (beschädigte) Ringhalter aus Plastik zusammengehalten werden.
1. Einbandseite: auf aufgeklebtem Etikett (quer 76 x 128 mm) ein gedruckter Rahmen, in dem 4 Linien und ein Doppellinie gedruckt sind; gedruckt unter der dritten Linie: by, unter der Doppellinie: REPRODUCED AND BOUND BY / INDEPENDENT MUSIC PUBLISHERS..NEW YORK CITY; geschrieben mit Tinte auf der ersten Linie rechts (2 PIANO VERSION), auf der zweiten: CHAMBER SYMPHONY # 2, auf der vierten Linie: A. Schoenberg. Auf dem Etikett links unten ein rahmenartiger dreieckiger Stempel; in dem Rahmen KRANICHSTEINER / MUSIKINSTITUT / STADT DARMSTADT; im eingerahmten Feld mit Tinte Signatur: A / Streichung (wohl von DII) / Schoe 24a / 13465 / 60a.


Seite 1-41: Notentext; die über den Text im engeren Sinne hinausgehenden Eintragungen sind mit denen in A identisch; darüber hinaus S. 1 links oben mit Bleistift Formatangabe des Konvoluts in Zoll: 10" x 15", rechts oben: A (DII) schoe 24a, davon A, die Klammern und die 2 mit grüner, die anderen Zeichen mit blauschwarzer Tinte geschrieben (dies deutet auf eine vorgenommene Änderung der Signatur).

S. [42]: leer.

3. Umschlagseite rechts unten ein rot-weiß Etikett; weiß auf rot: The / MAESTRO (im Notensystem, M als drei aufsteigende zusammengebalkte Achtelnoten) Method; rot auf weiß: REPRODUCED AND BOUND BY / INDEPENDENT / MUSIC PUBLISHERS, INC. / NEW YORK 17 U.S.A.

 

II. Verhältnis zur Orchesterfassung

Op. 38B ist kein Klavierauszug, sondern eine eigenständige Fassung der Zweiten Kammersymphonie (vgl. dazu das Vorwort in Band 5 der Reihe A).

Die Differenzen zur Orchesterfassung sind im Bereich der Dynamik und Artikulation häufig; seltener ist die Oktavlage einzelner Bestandteile des Satzes geändert. Über dies bei der Klaviereinrichtung eines Orchesterwerkes normalen Änderungen hinaus sind Unterschiede in der Bezeichung der Hauptstimmen festzustellen - am auffälligsten ist dies am Schluß des I. Satzes. Die wichtigsten Differenzen jedoch bestehen zwischen beiden Fassungen im Tonhöhenbereich. Darüber gibt die folgende Liste Auskunft. Zum Vergleich wurden als Quellen der Orchesterfassung die fragmentarische und skizzenhafte Erste Niederschrift, das Reinschriftparticell und das autographe Stimmenmaterial herangezogen. Nicht berücksichtigt wurden somit Differenzen, die allein zu dem 1952 bei G. Schirmer erschienenen Partiturdruck bestehen; diese beruhen ausschließlich auf Fehlern des Druckes.

 

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