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Erstes Streichquartett op. 7
Quellen
An autographen Quellen liegt neben den Kompostitionsentwürfen und der nahezu vollständigen Ersten Niederschrift (A) nur die Reinschrift (B) vor. Sie dient auch als Stichvorlage für den Partiturdruck (D), von dem drei Handexemplare Schönbergs überliefert sind (D1, D2, D3). Die handschriftlichen Stimmen (C*), aufgrund derer der Stimmendruck (E) hergestellt wurde, sind verschollen.
A Skizzen und Erste Niederschrift
Aa Skizzen, Teile der Ersten Niederschrift und Text im sogenannten I. Skizzenbuch*)
Arnold Schönberg Center, Wien (Archivnummern des Skizzenbuches Sk1-Sk61).
Ab Skizzen und Teile der Ersten Niederschrift im sogenannten II. Skizzenbuch*)
Arnold Schönberg Center, Wien (Archivnummern des Skizzenbuches Sk62-Sk176).
Ac Skizzen und Teile der Ersten Niederschrift auf losen Blättern
Arnold Schönberg Center, Wien (Archivnummern 988/989, U131/U132)
Ad Skizzen in einem kleinen Skizzenbuch
Arnold Schönberg Center, Wien (Archivnummern des Skizzenbuches Sk675-Sk780).
Erste Niederschrift
Die Erste Niederschrift, die nur in den Anfangsteilen Lücken aufweist, verteilt sich vorwiegend auf die zweite Hälfte von Aa und die erste von Ab; zwei Ergänzungen bietet Ac. Die Niederschrift folgt im großen ganzen dem Fortgang des Stückes; gegenläufige Sprünge sind erst nach T.951 erwähnenswert. Die Mehrzahl der Notierungen sind durch Verweise miteinander verbunden. Die Taktzahlen mit hinzugesetzten Buchstaben beziehen sich auf die erst in der Reinschrift B gestrichenen bzw. ersetzten Takte.
B Autographe Reinschrift
Stichvorlage für den Druck D
Library of Congress, Washigton (Signatur ML 30.8b.S3 [ML 96.S38] op.7).
Die Library of Congress erwarb die Partitur im Jahre 1952 von Gertrud Schönberg, der Witwe des Komponisten.
Konvolut (hoch 342 x 261 mm) aus 1 Blatt, 3 Lagen zu 2, 8 bzw. 5 Bögen und 1 Blatt vorgedruckten Notenpapiers zweier ähnlicher Sorten; die Außenblätter bildeten möglicherweise ursprünglich einen Umschlagbogen. Rote Fadenheftung der Lagen; Rückenverklebung, in welche die beiden Außenblätter eingefügt sind, mit gelblichen Papier- und mit Leinenstreifen. Starke Randbeschädigung, vor allem bei der I. Lage.
Sorte a (I. Lage): 24 Systeme, Firmenzeichen auf der 1. und 3. Seite des Bogens unten links: J.E.-Wappen a / No. 8 / 24 linig.
Sorte b (Außenblätter, II. und III. Lage): 24 Systeme, Firmenzeichen auf 1. und 3. Seite des Bogens bzw. auf Recto-Seite des Blattes unten links: J.E.-Wappen b / No. 8 / 24 linig.
C* Handschriftliche Stimmen
Verschollen*).
Die vormalige Existenz zumindest eines handschriftlichen Stimmensatzes ist aus zwei Gründen kaum zweifelhaft. Zum einen muß bei der Uraufführung des Quartetts am 5. Februar 1907 - also ein Jahr vor Erscheinen von E - Aufführungsmaterial zur Verfügung gestanden haben, zum anderen ist für den Stimmendruck E eine gesonderte Stichvorlage anzunehmen. Sicher ist nämlich, daß weder die Reinschrift B noch der Partiturdruck D als Vorlage für E gedient haben; das belegen insbesondere die beträchtlichen inhaltlichen Differenzen von E zu diesen Quellen. Überdies macht es der von E gebotene Text wahrscheinlich, daß er auf eine der bei Probenarbeiten korrigierte Quelle zurückgeht.
D Originaldruck der Partitur
Verlag Dreililien Berlin 1907.
D1 1. Handexemplar Schönbergs
Arnold Schönberg Center, Wien
Titel, p. 2-3, 4-5, 6-7, 8-9, 10-11, 12-13, 14-15, 16-17, 18-19, 20-21, 22-23, 24-25, 26-27, 28-29, 30-31, 32-33, 34-35, 36-37, 38-39, 40-41, 42-43, 44-45, 46-47, 48-49, 50-51, 52-53, 54-55, 56-57, 58-59, 60-61, 62-63, 64-65, 66-67, 68-69, 70-71, 72-73, 74-75, 76-77, 78-79, 80
D2 2. Handexemplar Schönbergs
Arnold Schönberg Center, Wien
D3 3. Handexemplar Schönbergs
Arnold Schönberg Center, Wien
E Originaldruck der Stimmen
Verlag Dreililien Berlin 1908
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