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Carl Moll an Arnold Schönberg, 21. Dezember 1932 Lieber Meister Schönberg. Alma erzä[h]lte mir, dass Sie meiner Arbeiten noch mit Sympathie und Anerkennung gedenken. Sie glauben nicht wie wo[h]l das einem einsamen Überbleibsel von Gestern thut. Sie haben mir damit eine wahre Freude bereitet und ich suche einen Weg es Ihnen zu vergelten. Ist es nicht der richtige – müssen Sie einen Teil der Schuld selbst tragen. Ich will Sie durch eine Studie, »Wiener Atmosphäre«, an Wien, an uns erinnern, vielleicht kann damit auch ich Ihnen eine kleine Freude machen. Frage ich mich was meiner Arbeit Ihre Sympathie verschaffen kann – so glaube ich eine Antwort in der Innerlichkeit der beiden Bildnisse, welche mich von der Wand meines Ateliers grüßen, zu finden. Vielleicht finden Sie in meiner Arbeit etwas von dieser Innerlichkeit. Recht frohes Fest und die allerherzlichsten Grüße von Ihrem Carl Moll |
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