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Symposium 2004
»Arnold Schönbergs Schachzüge
Dodekaphonie und Spielekonstruktionen«, 3. bis 5. Juni 2004
Eine Kooperation von Arnold Schönberg Center und Wissenschaftszentrum
Arnold-Schönberg der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Zu Beginn der 1920er Jahre stürzte Arnold Schönberg mit der Erfindung
eines Koalitionsschachs nicht nur die Schachregeln um, sondern mit der
Entwicklung der »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen
Tönen« auch die bis dahin geltenden Regeln abendländischer Musik. Das
sechste internationale Symposium am Arnold Schönberg Center widmet sich
Arnold Schönbergs Zwölftonmethode, Genese, Theorie und Praxis seiner Zwölftonkompositionen,
der Dodekaphonie-Rezeption sowie den konstruktiven Positionen in künstlerischem
Schaffen und spielerischen Bauplänen.
Donnerstag, 3. Juni 2004
17.30 Uhr
Christian Meyer, Arnold Schönberg Center
Hartmut Krones, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Begrüßung
Ernst Strouhal, Universität für angewandte Kunst Wien
Das schöne Spiel? Der ganze Mensch? Zum Spielbegriff in der Ästhetik
Jan Maegaard, Kopenhagen
Festvortrag: Arnold Schönbergs Zwölftonmethode
Harald Ossberger, Klavier
Arnold Schönberg: Fünf Klavierstücke op. 23
Christian Meyer und Hartmut Krones, Klavier
Wilhelm Zobl: Schach-Walzer
Freitag, 4. Juni 2004
9.30 Uhr
Marc. M. Kerling, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Eine Aporie des ›reinen Verstandes‹, oder: Vom Anspruch, (Denk- und Spiel-)Figuren
zu beherrschen
Ernst Strouhal, Universität für angewandte Kunst Wien
Koalitionsschach – Eine Einführung
Therese Muxeneder, Arnold Schönberg Center
Schönberg-Werkstätte
Hartmut Krones, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Komposition, Kombination und Spiel in der Musikgeschichte
14.00 Uhr
Ethan Haimo, University of Notre Dame, Indiana
Schönberg, Bach, and B-A-C-H
Áine Heneghan, Trinity College, Dublin
Rhythm as structural determinant in the Prelude from Schönberg’s “Suite
für Klavier”
Monte Keene Pishny-Floyd, Saskatoon
Toward Pantonality: Implications of ‘Multi-Functional Tonality’ in the
Tone Row of Arnold Schönberg’s Op. 25
Richard Kurth, University of British Columbia, Vancouver
Twelve-tone Compositional Strategies and Poetic Signification in Schönberg’s
Vier Stücke für gemischten Chor, op. 27
19.30 Uhr
Adria Ensemble Konservatorium für Musik »Antonio Buzzolla« Adria
Arnold Schönberg: Phantasy op 47
Barbara Magnoni: Aspettando l’Alba
Davide Macculi: Violinosolo
Alban Berg: Adagio aus Kammerkonzert
Klaus Ager: Hanliu-ker
Ludwig van Beethoven: Sechs Bagatellen op. 126
Johannes Brahms: Sonata Nr. 2 für Klarinette und Klavier
Karten Eur 13,20
Samstag, 5. Juni 2004
9.30 Uhr
Stephen Peles, University of Alabama
Schönberg’s Unfinished Twelve-Tone Works and Sketches: 1926-1928
Matthew Shaftel, Florida State University, Tallahassee
Isomorphic Puzzles, Variation Technique, and Dodecaphonic Comprehensibility
in Schönberg’s Op. 30, ii
Arnulf Christian Mattes, Universitetet i Oslo
Zur Konstellation von Spiel und Ausdruck in Schönbergs »Phantasy op. 47«
14.30 Uhr
Robert M. Weiß, Josef Matthias Hauer-Konservatorium, Wiener Neustadt
Vom Komponieren zum Spielen. Josef Matthias Hauer
Felix Wörner, Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz,
Berlin
Die Vermittlung von Schönbergs Zwölftontechnik. Konzeption und Verfahrensweisen
in den Lehrbüchern zur Zwölftontechnik im deutschsprachigen Raum der 1950er
Jahre (Eimert, Rufer, Jelinek)
Daniel Ender, Wien »Als Spiel sucht Kunst ihren Schein zu entsühnen«
– Schein und Spiel als musikästhetische Kategorien in Theodor W. Adornos
Schönberg-Rezeption
Walter Bohatsch/Germán Toro-Pérez, Wien
Akustisch-visuelle Fragmente aus einer experimentellen Animation
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