Symposium
»Arnold Schönberg und Frankreich«
15. bis 17. Januar 2004


Kooperation Arnold Schönberg Center, Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg am Institut für Musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Institut Français de Vienne
Mit Unterstützung der Botschaft der französischen Republik in Österreich

Während seiner letzten Jahre in Europa verbrachte Arnold Schönberg mehrere Monate in Frankreich. 1927 wurde in Paris ein Schönberg-Festival veranstaltet, bei dem er u.a. die Uraufführung seiner Suite op. 29 dirigierte. In Roquebrune-Cap Martin an der französischen Riviera beendete Schönberg 1928 seine Orchestervariationen op. 31 und arbeitete an der ersten Textfassung zur Oper »Moses und Aron«. 1933 war Paris seine letzte Station vor der Emigration nach Amerika. Schönberg zeigte stets Interesse für französische Musik. Claude Debussy, dessen Oper »Pelléas et Melisande« er bewunderte, widmete er einen Abschnitt seiner Harmonielehre. 1922 erhielt Schönberg Besuch von Francis Poulenc und Darius Milhaud in Mödling, letzterer dirigierte in Paris eine französische Fassung von »Pierrot lunaire«. Von großer Bedeutung war Schönberg zweifellos für die Entwicklung der Neuen Musik in Frankreich. Vor allem vermittelt durch René Leibowitz fanden seine Gedanken und Arbeitsweisen großen Anklang. So zeigt sich sein Einfluß auch in den Werken bedeutender französischer Komponisten späterer Generationen wie Olivier Messiaen, Iannis Xenakis, Pierre Boulez oder Gérard Grisey. Auf diesen Spuren wird das Symposium die vielfältigen Verbindungslinien zwischen »Schönberg und Frankreich« erhellen.

Information
Telefon: (+43/1) 712 18 88-50

Live-Übertragung sämtlicher Vorträge über das Arnold Schönberg Center Webradio.

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Donnerstag, 15. Januar 2004, 17.30 Uhr
Arnold Schönberg Center

Christian Meyer, Arnold Schönberg Center
Hartmut Krones, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Begrüßung
Alain Catta, Botschafter der Republik Frankreich in Österreich
Eröffnung

Theo Hirsbrunner, Bern
Festvortrag: Berührungsängste zwischen der Schönberg-Schule sowie »Les Six« und Igor Strawinsky?


Eintritt frei

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Donnerstag, 15. Januar 2004, 19.30 Uhr
Arnold Schönberg Center

»Die Wiener Schule und Frankreich«

Ensemble Wiener Collage

siehe Veranstaltungen aktuell

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Freitag, 16. Januar 2004, 10.00 Uhr
Arnold Schönberg Center


Georges Starobinski, Université de Genève
Die Wiener Schule und Claude Debussy

Elmar Budde, Gastprofessor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Neoklassizismus bei Arnold Schönberg

Hartmut Krones, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Arnold Schönberg, die Groupe des Six und Marcel Rubin

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Freitag, 16. Januar 2004, 16.00 Uhr
Arnold Schönberg Center


Eike Fess, Arnold Schönberg Center
Arnold Schönberg in Paris – die Uraufführung der Suite op. 29

Reinhard Kapp, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
René Leibowitz – Externer der Wiener Schule

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Freitag, 16. Januar 2004, 19.30 Uhr
Arnold Schönberg Center

aron quartett
Anna Maria Pammer, Sopran

siehe Veranstaltungen aktuell

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Samstag, 17. Januar, 10.00 Uhr
Arnold Schönberg Center


Winfried Schneider, Prag
Max Deutsch - Pädagoge und Rebell. Eine biographische Skizze

Ivanka Stoianova, Université Saint Denis
Schönberg in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg: Boulez und Le Domaine musical

Danièle Pistone, Université Sorbonne
Zur Schönberg-Rezeption im Frankreich des späten 20. Jahrhunderts

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Samstag, 17. Januar 2004, 19.30 Uhr
Schönberg-Haus in Mödling

Ashot Sarkissjan, Violine
Michael Wendeberg, Klavier

siehe Veranstaltungen aktuell

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