Tagung »Europäische und amerikanische Traditionen der Musiktheorie«

Wesentliche musiktheoretische und musikanalytische Ansätze haben sich von Europa, namentlich von Wien aus (Schenker, Schönberg, Réti) im anglo-amerikanischen Raum verbreitet und dort, durch neue theoretische Konzepte erweitert, große Bedeutung erlangt. In Europa wurden diese Methoden und Entwicklungen jahrzehntelang ignoriert oder nur zögerlich integriert, sodaß man im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts durchaus von zwei unterschiedlichen »Traditionen« sprechen kann, wenngleich durch den internationalen Diskurs, insbesondere in der Schönberg-Forschung, ein Austausch der Ergebnisse erfolgt ist. Die Tagung versucht diese verschiedenen Zugänge zu thematisieren, Vergleiche anzustellen und einer möglichen Integration zuzuführen.

Montag, 28. Februar, und Dienstag, 1. März 2005

Eintritt frei

Vorträge von Joseph Auner, Gerold W. Gruber, Ethan Haimo, Laurenz Lütteken, Helga de la Motte, Severine Neff, Peter Revers, Gottfried Scholz

Auskünfte: ao.Prof. Dr. Gerold W. Gruber, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Lothringerstraße 18, A-1030 Wien
Telefon: (+43/1) 711 55-3501, Fax: (+43/1) 711 55-3598
e-mail: gruber-g@mdw.ac.at

Eine Veranstaltung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Arnold Schönberg Center Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, der Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien, MA 7 - Kultur und der Amerikanischen Botschaft

Seitenanfang
Home >  Forschung & Publikation > Symposia > Europäische und Amerikanische Musiktheorie