Internationales Symposium
»Mozart und Schönberg – Wiener Klassik und Wiener Schule«
10. - 13. September 2006
Live-Übertragung im Arnold Schönberg Center Webradio
Das 11. internationale Symposium, veranstaltet von Arnold Schönberg Center und Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg am Institut für Musikalische Stilforschung in Zusammenarbeit mit dem Wiener Mozartjahr 2006, widmet sich im »Mozart-Jahr 2006« sowohl den kompositionstechnischen Gemeinsamkeiten und Beziehungen zwischen Wiener Klassik und Wiener Schule im allgemeinen bzw. zwischen Wolfgang A. Mozart und Arnold Schönberg im besonderen als auch der Rezeption der Werke Haydns, Mozarts und Beethovens durch die Komponisten der Wiener Schule.
Kooperation Arnold Schönberg Center, Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg am Institut für Musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und WIENER MOZARTJAHR 2006
Sonntag, 10. September, 18.00 Uhr – Eröffnung
Manfred Wagner, Wien
Zum kulturellen Ambiente der Wiener Klassik und der Wiener Schule
Montag, 11. September, 9.30 Uhr
Christian Martin Schmidt, Berlin
Individuelle oder kollektive Rezeption? Die Wiener Klassiker in der Sicht Arnold Schönbergs
Hans-Joachim Hinrichsen, Zürich
Schönberg – Mozart – Bach. Geschichte und Legitimation
Helmut Loos, Leipzig
Zur Rezeption von »Wiener Klassik« und »Wiener Schule« als Schule
Dieter Gutknecht, Köln
Die Wiener Schule und die Aufführungspraxis der klassischen Musik (Kolisch)
Montag, 11. September, 15.00 Uhr
Hermann Jung, Mannheim
»Man hört vier vernünftige Leute sich untereinander unterhalten …« Zum Streichquartett in der Wiener Klassik und in der Wiener Schule
Hartmut Krones, Wien
»Sprechende Musik« bei W. A. Mozart und Arnold Schönberg
Constantin Floros, Hamburg
Zum Mozart-Bild von Alban Berg
Siegfried Oechsle, Kiel
Zu Schönbergs Äußerungen über Mozarts Klaviersonaten
Montag, 11. September, 18.30 Uhr
Lecture Recital
Siegfried Mauser, München
Zur Klaviermusik von Mozart und Schönberg
Dienstag, 12. September, 9.30 Uhr
Markus Böggemann, Berlin
Schönbergs Mozart: Zwischen Radikalisierung und Neuer Normativität
Áine Heneghan, Dublin / Seattle
Mozart’s »Dissonant Quartet« and »Developing Variation«
James K. Wright, Ottawa
Schönberg, Mozart, and the Viennese Spieltrieb
Bryan Proksch, North Carolina
Schönberg’s Analyses and Reception of Haydn’s Music
Dienstag, 12. September, 15.00 Uhr
Wolfram Steinbeck, Köln
Arnold Schönberg und das Wiener klassische Menuett
Peter Andraschke, Freiburg
»Volkstümlichkeit« (Ländler und Walzer) in der Wiener Klassik und in der Wiener Schule
Round table
Gernot Gruber, Wien, Matthias Schmidt, Basel, und Referenten
Mittwoch, 13. September, 9.30 Uhr
Ullrich Scheideler, Berlin
Wissenschaft oder Kunst? Zu Schönbergs Generalbaßaussetzungen zu Werken von Matthias Georg Monn und Johann Christoph Mann
Nikolaus Urbanek, Wien
»Man kann nicht mehr wie Beethoven komponieren, aber man muss so denken wie er komponierte«. Beethoven in den Kompositionslehren der Wiener Schule
Ferdinand Zehentreiter, Hanau
Wiener Klassik als Balance von Extremzuständen. Zur Wahlverwandtschaft zwischen Ludwig van Beethoven und Arnold Schönberg

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