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Sechs Stücke für Klavier zu vier Händen (1896)

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I. Andante grazioso
     
      
II. Poco allegro

    
III. Rasch
   
      
IV. Andante
   
      
V. Lebhaft rasch
   
      
VI. Allegro molto
          

AUFFÜHRUNGSDAUER: ca. 6 Min.

ENTSTEHUNGSZEIT: wahrscheinlich Frühjahr 1896

ERSTAUFFÜHRUNG: unbekannt

ERSTDRUCK: Arnold Schönberg, Sämtliche Werke, Abteilung II, Reihe A, Bd. 5, hrsg. v. Christian Martin Schmidt, Mainz-Wien 1973.

NOTENMATERIAL: Universal Edition UE 18383; Belmont Music Publishers: Bel 1019

Zahlreiche der frühen Kompositionen Schönbergs entstanden zweckgebunden – im Rahmen seiner Tätigkeit als Chordirigent, als Verlagsarbeit oder schlicht für das gemeinsame Musizieren. Zur letzteren Gruppe gehören vielleicht die »Sechs Stücke für Klavier zu vier Händen«, deren Widmungsträgerin Bella Cohn aus Schönbergs Bekanntenkreis stammte. Angeregt wurden sie durch den Wiener Musikkritiker und Komponisten Richard Heuberger, der Schönberg nach lobenden Worten über zwei seiner Lieder riet, zur weiteren Übung Klavierstücke im Stile Schuberts zu schreiben. Vierhändige Klaviermusik war damals sehr verbreitet, sei es durch Werke der Klassiker, pädagogische Stücke oder Alben mit Arrangements populärer Werke. Schönbergs Komposition erweist sich als Folge von Charakterstücken und Tanzsätzen, deren technisch einfache, dabei musikalisch originelle und abwechslungsreiche Machart einigen Anklang gefunden haben dürfte.

Diskographie